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Gedichte haben einen Widerhall · Geschichten haben eine Melodie

Poesie, für dich gesungen

Von einem Gedicht ausgehen und sich in der Melodie wiederbegegnen. Lieder hören, Gedichte lesen und auch die Geschichten in den Gedichten entdecken.

Musikwerke 233 Lieder

Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Tränen aus beiden Augen fallen vor der Lampe

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Nalan Xingdes „临江仙·孤雁“ („Zum Ton Linjiangxian · Einsame Wildgans“). 霜冷离鸿惊失伴,有人同病相怜;拟凭尺素寄愁边,愁多书屡易,双泪落灯前。莫对月明思往事,也知消减年年;无端嘹唳一声传,西风吹只影,刚是早秋天。 Im kalten Frost erschrickt eine verirrte Wildgans über den Verlust ihres Gefährten; ein Mensch teilt ihr Leid. Ein Brief soll den Kummer in die Ferne tragen, doch vor lauter Sorge wird er immer wieder geändert, Tränen beider Augen fallen vor der Lampe. Im hellen Mondlicht soll man nicht des Vergangenen gedenken, weiß man doch, wie man Jahr für Jahr dahinschwindet. Unvermittelt ertönt ein durchdringender Ruf, der Westwind umweht einen einsamen Schatten, gerade hat der Herbst begonnen. Eine einsame Wildgans und ein einsamer Mensch spiegeln einander durch das Fenster; an wen, der ebenso einsam ist, richtet sich der immer wieder überarbeitete Brief. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Womit lässt sich der Gast aus der Ferne trösten

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Liu Zongyuans 《早梅》 („Frühe Pflaumenblüte“). 早梅发高树,迥映楚天碧;朔吹飘夜香,繁霜滋晓白。欲为万里赠,杳杳山水隔;寒英坐销落,何用慰远客。 Früh blüht die Pflaume am hohen Baum, weithin hebt sie sich vom blauen Himmel über Chu ab; der Nordwind trägt nachts ihren Duft, dichter Reif nährt ihr Weiß im Morgengrauen. Ich möchte sie zehntausend Meilen weit verschenken, doch ferne Berge und Wasser trennen uns; die kalten Blüten vergehen und fallen, womit soll der Gast in der Ferne sich trösten? Die frühe Pflaumenblüte ist rein und edel; man möchte einen Zweig für einen fernen Freund brechen, doch Berge und Wasser liegen dazwischen. Wenn die Blüten in der Kälte vor den Augen vergehen, womit kann ein Mensch in der Fremde sich trösten? Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Tiefes Moos in Changgan

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Motiven aus Li Bais „Zwei Gedichte von Changgan“. „妾发初覆额,折花门前剧;郎骑竹马来,绕床弄青梅。“ – Mein Haar bedeckte gerade die Stirn, ich pflückte Blumen und spielte vor der Tür; du kamst auf einem Bambusstecken geritten, liefst um die Sitzbank und spieltest mit grünen Pflaumen. „十四为君妇,羞颜未尝开;十五始展眉,愿同尘与灰。“ – Mit vierzehn wurde ich deine Frau, mein scheues Gesicht hellte sich noch nie auf; mit fünfzehn erst glätteten sich meine Brauen, ich wollte mit dir zu Staub und Asche werden. „十六君远行,瞿塘滟滪堆;门前足迹生绿苔,苔深不能扫。“ – Mit sechzehn gingst du auf weite Reise, zur Qutang-Schlucht und zum Yanyu-Felsen; in deinen Fußspuren vor der Tür wuchs grünes Moos, so dicht, dass es sich nicht wegfegen lässt. „八月蝴蝶双飞,感此伤妾心,坐愁红颜老;相迎不道远,直至长风沙。“ – Im achten Monat fliegen Schmetterlinge paarweise, ihr Anblick schmerzt mein Herz, vor Kummer altert meine Schönheit; dir entgegenzugehen wäre mir kein Weg zu weit, bis nach Changfengsha. Das halbe Leben einer Kaufmannsfrau, die auf günstigen Wind und die Heimkehr ihres Mannes wartet. Eine Männer- und eine Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Reine Einsamkeit ist nichts Gewöhnliches

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Zheng Xies 《山中雪后》 (Nach dem Schnee in den Bergen). 晨起开门雪满山,雪晴云淡日光寒;檐流未滴梅花冻,一种清孤不等闲。 Morgens aufstehen, die Tür öffnen: Schnee bedeckt den Berg; nach dem Schneefall klart es auf, die Wolken sind dünn, das Sonnenlicht ist kalt. Vom Dachrand tropft noch kein Schmelzwasser, die Pflaumenblüten sind gefroren; eine reine Einsamkeit von außergewöhnlicher Art. Die Kühle und lautere Würde des Berglebens nach dem Schnee: Kaltes Licht poliert die Welt blank, Eiszapfen hängen feierlich herab, gefrorene Pflaumenblüten ballen kleine Fäuste und warten auf heiteres Wetter – diese reine Einsamkeit ist ein einsamer Mut, der sich mit nichts Geringerem zufriedengibt. Männer- und Frauenstimmen singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Die Pflaumenblüten im hinteren Hof sind schmal geworden

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Mao Pangs 《上林春令·十一月三十日见雪》 („Zur Melodie Shanglin Chunling · Schnee am dreißigsten Tag des elften Monats“). „蝴蝶初翻帘绣,万玉女、齐回舞袖;落花飞絮蒙蒙,长忆著、灞桥别后。浓香斗帐自永漏,任满地、月深云厚;夜寒不近流苏,只怜他、后庭梅瘦。“ — Eben flattern Schmetterlinge vor der bestickten Gardine, zehntausend Jadefrauen schwingen zugleich ihre Tanzärmel; fallende Blüten und fliegender Weidenflaum verschleiern die Luft, lange denke ich an die Zeit seit dem Abschied an der Ba-Brücke. Im kleinen Bettzelt bleibt der Duft dicht, während die Nachtstunden verrinnen, mag draußen auch Mondlicht den Boden füllen und dichtes Gewölk liegen; die Nachtkälte dringt nicht an die Quasten, nur die magere Pflaumenblüte im hinteren Hof tut mir leid. Zwei Welten: warmer Duft im Bettzelt und die magere Pflaumenblüte im hinteren Hof. Am Ende wird ein Gewand übergeworfen und Wein mitgenommen, um ihr Gesellschaft zu leisten. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Weil ein verborgener Duft herüberzieht

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Wang Anshis „梅花“ („Pflaumenblüten“). „墙角数枝梅,凌寒独自开;遥知不是雪,为有暗香来。“ — Im Mauerwinkel blühen einige Pflaumenzweige allein der Kälte entgegen; schon von fern weiß ich, dass es kein Schnee ist, denn ein zarter Duft weht herüber. Weiß und Duft an einer Ecke der alten Mauer: Schnee kann blühende Blumen vortäuschen, doch keinen verborgenen Duft hervorbringen; die Blüten blühen hingebungsvoll, wo niemand Beifall spendet, die Kälte war ihnen nie ein Hindernis. Männer- und Frauenstimmen singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Ein Leben lang einsam duften

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Cao Zus 《蓦山溪·梅》 („Moshanxi · Pflaumenblüte“). 洗妆真态,不作铅花御;竹外一枝斜,想佳人,天寒日暮。黄昏院落无处著清香,风细细,雪垂垂,何况江头路。月边疏影,梦到消魂处;梅子欲黄时,又须作廉纤细雨。孤芳一世,供断有情愁,消瘦损,东阳也,试问花知否? Abgewaschen die Schminke, zeigt sich ihr wahres Wesen, sie braucht kein weißes Puder; jenseits des Bambus neigt sich ein Zweig, ich denke an die Schöne, der Tag sinkt in winterlicher Kälte. Im Hof der Dämmerung findet ihr reiner Duft keinen Platz, fein weht der Wind, schwer hängt der Schnee, wie erst auf dem Weg am Fluss. Lichte Schatten neben dem Mond, im Traum gelange ich dorthin, wo die Seele schwindet; wenn die Pflaumen gelb werden wollen, muss sie sich wieder in feinen Nieselregen verwandeln. Ein Leben lang einsam duftend, lässt sie die Liebenden endlosen Kummer erleiden, abgezehrt ist selbst der Dichter von Dongyang, weiß die Blüte wohl davon? Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

In der Abenddämmerung an hohen Bambus gelehnt

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Du Fus 《佳人》 („Die schöne Frau“). 绝代有佳人,幽居在空谷;关中丧乱,兄弟杀戮,官高何足论,不得收骨肉。世情恶衰歇,万事随转烛;夫婿轻薄,新人如玉,但见新人笑,那闻旧人哭。在山泉水清,出山泉水浊;卖珠补屋、采柏盈掬,天寒翠袖薄,日暮倚修竹。 Eine unvergleichlich schöne Frau lebt zurückgezogen in einem einsamen Tal; in Guanzhong herrschen Krieg und Chaos, ihre Brüder wurden getötet. Was zählen hohe Ämter, wenn sie nicht einmal die Gebeine ihrer Angehörigen bergen kann. Die Welt verachtet die, deren Glück schwindet, alles wandelt sich wie flackernder Kerzenschein; ihr Mann ist leichtfertig, die Neue schön wie Jade, er sieht nur deren Lachen und hört das Weinen der Verlassenen nicht. Im Gebirge ist das Quellwasser klar, außerhalb wird es trüb; sie verkauft Perlen, um das Haus auszubessern, und pflückt Zypressenzweige, bis beide Hände voll sind. Die Luft ist kalt, ihre grünen Ärmel dünn, in der Abenddämmerung lehnt sie an hohem Bambus. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Ein Fisch überbringt einen Brief auf Seide

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Qin Guans „踏莎行·郴州旅舍“ („Zum Liedmaß Tasuoxing: Herberge in Chenzhou“). 雾失楼台,月迷津渡,桃源望断无寻处;可堪孤馆闭春寒,杜鹃声里斜阳暮。驿寄梅花,鱼传尺素,砌成此恨无重数;郴江幸自绕郴山,为谁流下潇湘去。 Im Nebel verschwinden Türme und Terrassen, der Mond verhüllt den Übergang; nach dem Pfirsichblütenparadies späht man vergeblich, nirgends ist es zu finden. Wie soll man die einsame Herberge ertragen, eingeschlossen in Frühlingskälte, während unter Kuckucksrufen die Abendsonne sinkt? Über Poststationen kommen Pflaumenblüten, Fische tragen Briefe; sie türmen diesen Kummer unzählige Male höher. Der Chen-Fluss umfließt doch friedlich den Chen-Berg — für wen fließt er hinab zu Xiao und Xiang? Dieses Lied folgt dem Faden der Briefe: nie fertig geschriebene Briefe nach Hause, nicht absendbare Geständnisse und Fragen, die der Fluss davonträgt. Männliche und weibliche Stimmen singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Frühling in seiner ganzen Fülle

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Lu Meipos 《雪梅·其二》 (Schnee und Pflaumenblüte · Zweites Gedicht). „有梅无雪不精神,有雪无诗俗了人;日暮诗成天又雪,与梅并作十分春。“ – Pflaumenblüten ohne Schnee fehlt der Geist, Schnee ohne Gedicht lässt den Menschen im Gewöhnlichen; bei Einbruch der Dämmerung ist das Gedicht vollendet und wieder fällt Schnee, gemeinsam mit den Pflaumenblüten wird daraus vollkommener Frühling. Pflaumenduft, weißer Schnee und poetischer Klang: Keines der drei darf fehlen, erst zusammen ergeben sie die ganze Pracht des Frühlings. Ein heiteres, helles kleines Loblied auf die Pflaumenblüte. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Wirbelnder Schnee über dem Fluss bei klarem Himmel

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Dong Yinings „Bu suan zi · Schnee über dem Fluss im klaren Mondlicht“ (ein rückwärts lesbares Gedicht, das rückwärts die Melodieform „Wu shan yi duan yun“ ergibt). 明月淡飞琼,阴云薄中酒;收尽盈盈舞絮飘,点点轻鸥咒。晴浦晚风寒,青山玉骨瘦;回看亭亭雪映窗,淡淡烟垂岫。 Im blassen Mondlicht fliegen jadegleiche Schneeflocken, dunkle Wolken werden dünn im Weinrausch; die anmutig tanzenden Flocken sind ganz eingefangen, leichte Möwen rufen punktweise. Am klaren Ufer weht kalter Abendwind, schlank sind die jadengleichen Knochen der grünen Berge; zurückblickend spiegelt aufrechter Schnee sich im Fenster, zarter Dunst hängt an den Gipfeln. Eine klare Landschaft am verschneiten Fluss in einer Mondnacht: Vorwärts wie rückwärts gelesen entsteht ein Gedicht. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Abschiedslied unter gelben Wolken

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Gao Shis „别董大二首“ („Zwei Gedichte zum Abschied von Dong Da“). 千里黄云白日曛,北风吹雁雪纷纷;莫愁前路无知己,天下谁人不识君。 Über tausend Meilen gelbe Wolken, die Sonne trüb; der Nordwind treibt Wildgänse, Schnee wirbelt dicht. Sorge dich nicht, auf dem Weg keinen Vertrauten zu finden: Wer unter dem Himmel kennt dich nicht? 六翮飘飖私自怜,一离京洛十余年;丈夫贫贱应未足,今日相逢无酒钱。 Mit sechs Schwungfedern umhergetrieben, bemitleide ich mich still; seit ich die Hauptstadt verließ, sind über zehn Jahre vergangen. Armut und niedriger Stand sollten einen Mann nicht zufriedenstellen; heute treffen wir uns und haben kein Geld für Wein. Im Schneesturm vor der Stadt nimmt man Abschied vom Musiker Dong Da. Arme Freunde nehmen Schnee statt Wein und geben dem Reisenden die wohl beherzteste Ermutigung aller Zeiten mit. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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