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Gedichte haben einen Widerhall · Geschichten haben eine Melodie

Poesie, für dich gesungen

Von einem Gedicht ausgehen und sich in der Melodie wiederbegegnen. Lieder hören, Gedichte lesen und auch die Geschichten in den Gedichten entdecken.

Musikwerke 233 Lieder

Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Die Sehnsucht der Weiden neigt sich gen Westen

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Liu Fangpings 《代春怨》 (Frühlingsklage in fremdem Namen). 朝日残莺伴妾啼,开帘只见草萋萋;庭前时有东风入,杨柳千条尽向西。 In der Morgensonne weinen die letzten Pirole mit mir, ich öffne den Vorhang und sehe nur üppiges Gras; hin und wieder kommt der Ostwind in den Hof, alle tausend Weidenzweige neigen sich nach Westen. Ein Morgen am Ende des Frühlings: Die letzten Pirole weinen mit der Zurückgebliebenen, duftendes Gras reicht bis zum Horizont und kann den Wanderer doch nicht zurückrufen; immer wieder weht der Ostwind in den Hof, tausend Weidenzweige biegen sich gemeinsam nach Westen——als hätten sie sich verabredet, ihr die Richtung zu weisen, in der jener Mensch sich aufhält. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Wind in den Weiden

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Zhinans 《绝句·古木阴中系短篷》 („Vierzeiler · Im Schatten eines alten Baumes liegt ein kleines überdachtes Boot vertäut“). „古木阴中系短篷,杖藜扶我过桥东;沾衣欲湿杏花雨,吹面不寒杨柳风。“ — Im Schatten eines alten Baumes vertäue ich mein kleines überdachtes Boot, der Gänsefußstock stützt mich über die Brücke nach Osten; Aprikosenblütenregen benetzt beinahe mein Gewand, der Weidenwind streicht ohne Kälte über mein Gesicht. Der alte Mönch vertäut sein Boot im Schatten des alten Baumes und geht auf seinen Stock gestützt über die Brücke nach Osten: Der Aprikosenblütenregen berührt sein Gewand, macht es fast, aber noch nicht nass, der Weidenwind streichelt sein Gesicht, ohne zu kühlen — als wäre er wieder ein Kind. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Fliegende Blüten in der Frühlingsstadt

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Motiven aus Han Hongs „寒食“ („Das Kalte-Speisen-Fest“). 春城无处不飞花,寒食东风御柳斜;日暮汉宫传蜡烛,轻烟散入五侯家。(Überall in der Frühlingsstadt fliegen Blüten, beim Kalte-Speisen-Fest neigt der Ostwind die kaiserlichen Weiden; bei Einbruch der Dunkelheit reicht man im Han-Palast Kerzen weiter, leichter Rauch zieht in die Häuser der fünf Fürsten.)Chang’an während des Feuerverbots zum Kalte-Speisen-Fest: Blüten fliegen durch die ganze Stadt, Ostwind weht durch die kaiserlichen Weiden; bei Einbruch der Dunkelheit werden im Palast Kerzen als Gaben weitergereicht, ihr leichter Rauch zieht nur in die hohen Tore der fünf Fürsten, während in gewöhnlichen Gassen die Herde kalt und die Dachziegel dunkel bleiben — in den Augen des Frühlingswinds unterscheiden sich zinnoberrote Prunktore und schlichte Reisigtüren nicht. Von einer Männer- und einer Frauenstimme mit demselben Text gesungen.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Den Kerzendocht stutzen

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Li Qingzhaos 《蝶恋花·暖雨晴风初破冻》 („Die Lian Hua · Warmer Regen und heiterer Wind lösen gerade das Eis“). 暖雨晴风初破冻,柳眼梅腮,已觉春心动;酒意诗情谁与共,泪融残粉花钿重。乍试夹衫金缕缝,山枕斜欹,枕损钗头凤;独抱浓愁无好梦,夜阑犹剪灯花弄。 Warmer Regen und heiterer Wind lösen gerade das Eis, Weidenknospen wie Augen und Pflaumenblüten wie Wangen lassen schon das Frühlingsherz erwachen; mit wem Weinlaune und Dichtergefühl teilen, Tränen lösen den Rest des Puders, schwer lastet der Blütenschmuck. Gerade probiere ich das gefütterte Gewand mit goldenen Nähten an, lehne schräg am bergförmigen Kissen und zerdrücke darauf den Phönix der Haarnadel; allein mit tiefer Trauer finde ich keinen schönen Traum und schneide noch spät nachts spielend die Dochtblüten ab. Der Frühling ist schon da, doch niemand teilt ihn mit mir — eine ganze Nacht lang die Dochtblüten beschnitten, und die Sorgen des Herzens überwintern noch immer. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Der Frühling endet auf den Sandinseln

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Motiven von Kou Zhuns 《江南春·波渺渺》 (Frühling südlich des Jangtse · Endlos weite Wellen). 波渺渺,柳依依;孤村芳草远,斜日杏花飞。江南春尽离肠断,苹满汀洲人未归。 Die Wellen verlieren sich in der Ferne, sanft wiegen sich die Weiden; beim einsamen Dorf reicht duftendes Gras weit hinaus, im schrägen Abendlicht fliegen Aprikosenblüten. Südlich des Jangtse endet der Frühling, der Trennungsschmerz zerreißt das Herz; Wasserpflanzen bedecken die Sandinseln, doch der ersehnte Mensch ist nicht zurück. Am Ufer südlich des Jangtse geht der Frühling zu Ende: dunstige Wellen und Weidenschatten, ein einsames Dorf und duftendes Gras, schräges Abendlicht und Aprikosenblüten. Der wartende Mensch schaut die blaugrauen Steinplatten blank, während die Wasserpflanzen auf den Sandinseln Jahr um Jahr wieder grün werden. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Himmelsantlitz und Meeresfarben

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Su Shis „Nächtliche Meeresüberquerung am zwanzigsten Tag des sechsten Monats“. 参横斗转欲三更,苦雨终风也解晴;云散月明谁点缀,天容海色本澄清。空余鲁叟乘桴意,粗识轩辕奏乐声;九死南荒吾不恨,兹游奇绝冠平生。 Orion liegt quer, der Große Wagen dreht sich, bald beginnt die dritte Nachtwache; selbst quälender Regen und anhaltender Wind weichen klarem Himmel. Wolken zerstreuen sich, der Mond leuchtet – wer müsste ihn schmücken? Himmel und Meer sind von sich aus klar. Mir bleibt der Wunsch des alten Meisters aus Lu, auf einem Floß hinauszufahren; undeutlich erkenne ich Xuanyuans Musik. Selbst nach zahllosen Todesgefahren im wilden Süden hege ich keinen Groll; diese unvergleichliche Reise überragt alles in meinem Leben. Klarheit und Weitherzigkeit in der Nacht der Rückfahrt übers Meer nach Norden: Das Unwetter endet, Meer und Himmel sind ursprünglich klar, Todesgefahren hinterlassen keinen Groll, diese Reise überragt alle anderen. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Wie könnte ich Jiangnan nicht vermissen

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Bai Juyis 《忆江南·江南好》 („Erinnerung an Jiangnan · Schön ist Jiangnan“). „江南好,风景旧曾谙;日出江花红胜火,春来江水绿如蓝。能不忆江南?“ — Schön ist Jiangnan, seine Landschaft war mir einst vertraut; bei Sonnenaufgang sind die Blüten am Fluss röter als Feuer, im Frühling ist das Flusswasser grün wie die Indigopflanze. Wie könnte ich Jiangnan nicht vermissen? Das Frühlingswasser ist grün, als sei es mit Indigokraut gefärbt, die Blüten am Fluss röter als Flammen. Noch viele Jahre nach dem Weggang liegt die ganze Jugend über jener Wasserfläche ausgebreitet. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Die Schaukel im nebligen Regen

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Han Wos „夜深/寒食夜“ (Tiefe Nacht / Nacht des Kalten-Speisen-Festes). „恻恻轻寒翦翦风,小梅飘雪杏花红;夜深斜搭秋千索,楼阁朦胧烟雨中。“ — Leichte Kälte dringt wehmütig ein, der Wind schneidet; der kleine Pflaumenbaum lässt Schnee von Blüten fallen, die Aprikosenblüten sind rot; tief in der Nacht hängt das Schaukelseil schräg herab, die Pavillons verschwimmen im dunstigen Regen. Eine Frühlingsnacht zum Kalten-Speisen-Fest: leichte Kälte und schneidender Wind, weiße Pflaumen- und rote Aprikosenblüten, die leere Schaukel hängt schräg herab. Wohin der Mensch gegangen ist, der im vergangenen Jahr darauf schaukelte, weiß niemand; die Pavillons verschwimmen allmählich im dunstigen Regen. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Pflaumenblüte und Schnee, beide von reiner Klarheit

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Wang Xus »踏莎行·雪中看梅花« (Auf dem Seggenpfad · Pflaumenblüten im Schnee betrachten). 两种风流,一家制作;雪花全似梅花萼。细看不是雪无香,天风吹得香零落。虽是一般,惟高一着;雪花不似梅花薄。梅花散彩向空山,雪花随意穿帘幕。(Zweierlei Anmut,von einer Hand geschaffen;Schneeflocken gleichen ganz den Kelchen der Pflaumenblüten. Genau betrachtet fehlt dem Schnee nicht der Duft,der Himmelswind hat ihn nur verweht. So ähnlich sie auch sind,in einem steht er höher;Schneeflocken sind nicht so zart wie Pflaumenblüten. Pflaumenblüten streuen ihre Farben in die menschenleeren Berge,Schneeflocken durchqueren nach Belieben die Vorhänge.)Der Wettstreit zwischen Schnee und Pflaumenblüte endet damit, dass beide ihren Platz finden: Die eine streut ihre Farben in die einsamen Berge, der andere zieht frei durch Vorhänge und betrachtet das menschliche Alltagsleben. Derselbe Text wird mit männlicher und weiblicher Stimme gesungen.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Eigens dem frühen Frühling gefolgt

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von He Xuns 《咏早梅》 (Lob der frühen Pflaumenblüte). 兔园标物序,惊时最是梅;衔霜当路发,映雪拟寒开。枝横却月观,花绕凌风台;朝洒长门泣,夕驻临邛杯。应知早飘落,故逐上春来。 Im Hasengarten zeigen die Pflanzen den Lauf der Jahreszeiten, doch am meisten überrascht die Pflaumenblüte; vom Reif umfangen blüht sie am Weg, vor dem Schnee trotzt sie der Kälte. Ihre Zweige ragen quer vor den Queyue-Pavillon, ihre Blüten umgeben die Lingfeng-Terrasse; morgens vergießt sie Tränen im Changmen-Palast, abends hält sie den Becher in Linqiong auf. Sie muss wissen, dass sie früh verweht, und eilt deshalb dem ersten Frühling entgegen. Obwohl sie weiß, dass sie früh blüht und früh fällt, will sie unbedingt noch vor Frühlingsbeginn kommen——das Lied der frühen Pflaumenblüte als Wegbereiterin. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Der Duft bleibt wie einst

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Lu Yous „卜算子·咏梅“ (Lob der Pflaumenblüte zur Melodie „Der Wahrsager“). 驿外断桥边,寂寞开无主;已是黄昏独自愁,更著风和雨。无意苦争春,一任群芳妒;零落成泥碾作尘,只有香如故。 Neben der zerbrochenen Brücke außerhalb der Poststation blüht sie einsam, niemandem gehörend; schon dämmert es, allein ist sie betrübt, dazu kommen Wind und Regen. Sie will nicht verbissen um den Frühling streiten und lässt alle anderen Blumen neidisch sein; selbst wenn sie fällt, zu Schlamm wird und zu Staub zermahlen wird, bleibt ihr Duft unverändert. Die herrenlose Pflaumenblüte an der zerbrochenen Brücke streitet nicht um den Frühling und fürchtet keinen Neid; selbst zu Schlamm gefallen und zu Staub zermahlen, duftet sie wie zuvor. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Dunstiges Licht am Pfirsichbach

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Jiang Yus 《浣溪沙·山滴岚光水拍堤》 (Huanxisha · Von den Bergen tropft Dunstlicht, Wasser schlägt ans Ufer). „山滴岚光水拍堤,草香沙暖净无泥,只疑误入武林溪;两岸桃花烘日出,四围高柳到天垂,一尊心事百年期。“ – Von den Bergen tropft Dunstlicht, Wasser schlägt ans Ufer; das Gras duftet, der Sand ist warm, rein und ohne Schlamm; mir ist, als wäre ich versehentlich zum Wulin-Bach gelangt. Pfirsichblüten an beiden Ufern lassen die aufgehende Sonne erglühen, ringsum reichen hohe Weiden bis zum Himmel; einem Becher vertraue ich die Gedanken meines Herzens und die Wünsche eines ganzen Lebens an. Die Fahrt auf dem Bach gleicht dem Eintritt ins Pfirsichblütenparadies: Pfirsichblüten wärmen die Sonne, hohe Weiden hängen vom Himmel herab; ich schenke einen Becher Wein ein und erzähle Bergen und Wasser, was mein Herz ein Leben lang bewegt. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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