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Gedichte haben einen Widerhall · Geschichten haben eine Melodie

Poesie, für dich gesungen

Von einem Gedicht ausgehen und sich in der Melodie wiederbegegnen. Lieder hören, Gedichte lesen und auch die Geschichten in den Gedichten entdecken.

Musikwerke 233 Lieder

Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Über tausend Meilen denselben schönen Mond betrachten

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Su Shis „水调歌头·明月几时有“ („Shuidiaogetou · Seit wann gibt es den hellen Mond“). 明月几时有,把酒问青天;不知天上宫阙,今夕是何年。我欲乘风归去,又恐琼楼玉宇,高处不胜寒;起舞弄清影,何似在人间。转朱阁,低绮户,照无眠;人有悲欢离合,月有阴晴圆缺,此事古难全。但愿人长久,千里共婵娟。 Seit wann gibt es den hellen Mond, frage ich den blauen Himmel mit erhobenem Weinbecher; ich weiß nicht, welches Jahr heute Abend in den himmlischen Palästen herrscht. Auf dem Wind möchte ich heimkehren, doch fürchte ich die Paläste aus Jade, die unerträgliche Kälte in der Höhe; ich tanze mit meinem klaren Schatten, wie könnte dies dem Leben auf Erden gleichen. Der Mond zieht um rote Gemächer, sinkt vor verzierte Fenster und bescheint die Schlaflosen; Menschen kennen Leid und Freude, Trennung und Wiedersehen, der Mond kennt Wolken und Klarheit, Fülle und Schwinden, seit alters lässt sich dies schwer vollkommen machen. Mögen die Menschen lange leben und selbst tausend Meilen voneinander entfernt den schönen Mond teilen. Die weite Gelassenheit und tiefe Zuneigung eines Menschen, der beim Mittherbstfest des Bingchen-Jahres freudig bis zum Morgengrauen trank und schwer berauscht an Ziyou dachte. Männliche und weibliche Stimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Auf winterlichen Bergrücken ragen frostfeste Kiefern

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Tao Yuanmings „四时“ („Die vier Jahreszeiten“). 春水满四泽,夏云多奇峰;秋月扬明晖,冬岭秀寒松。 Frühlingswasser füllt die Sümpfe ringsum, Sommerwolken formen wundersame Gipfel; der Herbstmond verbreitet hellen Glanz, auf winterlichen Höhen ragen frostfeste Kiefern schön empor. Frühling, Sommer, Herbst und Winter zeigen jeweils ihre Schönheit: Frühlingswasser überflutet die Sümpfe, Sommerwolken türmen sich zu Gipfeln, der Herbstmond verströmt sein Licht, auf winterlichen Höhen steht eine einsame Kiefer; keine Jahreszeit nimmt der anderen ihre Szenerie, jede entfaltet sich ganz, wenn sie an der Reihe ist, und eine ganze Runde ist ein Leben. Mit demselben Text von einer Männer- und einer Frauenstimme gesungen.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Den ganzen Frühling war es nie so kalt

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Shen Weis „菩萨蛮·落花迤逦层阴少“ („Zum Lied ‚Bodhisattva-Barbar‘ · Gefallene Blüten ziehen sich dahin, spärlicher wird der dichte Schatten“). 落花迤逦层阴少,青梅竞弄枝头小;红色雨和烟,行人江那边。好花都过了,满地空芳草;落日醉醒问,一春无此寒。 — Gefallene Blüten ziehen sich dahin, spärlicher wird der dichte Schatten, kleine grüne Pflaumen drängen sich spielerisch an den Zweigen; Rot mischt sich mit Regen und Dunst, der Reisende ist jenseits des Flusses. Die schönen Blüten sind alle vergangen, nur duftendes Gras bedeckt den Boden; im Abendlicht aus dem Rausch erwacht, frage ich: Den ganzen Frühling war es nie so kalt. Am Flussufer zum Ende des Frühlings: Blüten fallen wie Regen und Dunst, die ersten grünen Pflaumen setzen an, der Reisende ist fern auf der anderen Flussseite; alle schönen Blüten sind verwelkt, duftendes Gras bedeckt den Boden, und im Sonnenuntergang wird nach dem Erwachen aus dem Rausch gefragt — den ganzen Frühling war es nie so kalt. Eine männliche und eine weibliche Stimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Über dem stillen Meer dehnt sich der Abend endlos

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Meng Haorans 《早寒江上有怀》 (Gedanken auf dem Fluss bei früher Kälte). 木落雁南度,北风江上寒;我家襄水曲,遥隔楚云端。乡泪客中尽,孤帆天际看;迷津欲有问,平海夕漫漫。 Die Blätter fallen, die Wildgänse ziehen südwärts, der Nordwind bringt Kälte über den Fluss; mein Zuhause liegt an einer Biegung des Xiang, fern hinter den Wolken von Chu. In der Fremde sind meine Tränen nach der Heimat versiegt, ich schaue einem einsamen Segel am Horizont nach; an der unbekannten Furt möchte ich nach dem Weg fragen, über der weiten Wasserfläche breitet sich endlos der Abend aus. Auf dem Fluss bei früher Kälte: Die Wildgänse fliegen nach Süden, während der Mensch im Norden umherirrt; sein Zuhause an der Biegung des Xiang liegt hinter den Wolken von Chu. Die Tränen nach der Heimat versiegen, das einsame Segel rückt immer ferner, an der Furt verirrt er sich und findet niemanden zum Fragen; allein die Dämmerung breitet sich eben über Fluss und Meer aus. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Der frostige Mond, klar wie Wasser

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Feng Yansis „菩萨蛮·回廊远砌生秋草“ („Pusaman · Am langen Wandelgang und den fernen Stufen wächst Herbstgras“). 回廊远砌生秋草,梦魂千里青门道;鹦鹉怨长更,碧笼金锁横。罗帏中夜起,霜月清如水;玉露不成圆,宝筝悲断弦。 Am langen Wandelgang und den fernen Stufen wächst Herbstgras, die Traumseele reist tausend Meilen zum Weg am Grünen Tor; der Papagei klagt über die langen Nachtwachen, ein goldenes Schloss verriegelt seinen grünen Käfig. Mitten in der Nacht erhebt sie sich hinter seidenen Vorhängen, der frostige Mond ist klar wie Wasser; die edlen Tautropfen werden nicht rund, an der kostbaren Zheng zerreißt eine Saite vor Trauer. Eine Herbstnacht im inneren Frauengemach: Nacht für Nacht kehrt die Traumseele zum Weg am Grünen Tor zurück, wo der Abschied stattfand. Der Papagei klagt, im goldenen Käfig eingeschlossen, über die langen Nachtwachen; die Tautropfen werden nicht rund, die Zheng-Saite ist gerissen — und nicht nur dem Tau bleibt die Vollendung versagt. Männliche und weibliche Stimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Unzählige Bäume in Baling

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Wu Rongs „Lob der Weide“. 自与莺为地,不教花作媒;细应和雨断,轻只爱风裁。好拂锦步障,莫遮铜雀台;灞陵千万树,日暮别离回。 Von selbst teilt sie den Ort mit dem Pirol, braucht keine Blüten als Vermittler; so zart, dass sie im Regen brechen könnte, so leicht, dass nur der Wind sie schneiden soll. Lieber streife sie bestickte Sichtschirme, als die Bronzespatzenterrasse zu verdecken; zehntausende Bäume in Baling, bei Sonnenuntergang kehrt man vom Abschied zurück. Die Weide als Selbstbild: Dem Pirol benachbart, braucht sie keine Blüten als Vermittler; so zart, dass der Regen sie niederdrückt und bricht, so leicht, dass nur der Wind sie beschneidet. Lieber streift sie gewöhnliche Sichtschirme, als sich zur hohen Bronzespatzenterrasse aufzuschwingen. Die zahllosen Weiden von Baling stehen Jahr für Jahr Spalier zum Abschied; bei Sonnenuntergang zerstreuen sich die Verabschiedeten, nur die Weiden bereuen nichts. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Betrunken zwischen Blüten liegen

Ku Wuji · KI-Musik

Inspiriert von Fang Gans «春日» (Frühlingstag). 春去春来似有期,日高添睡是归时;虽将细雨催芦笋,却用东风染柳丝。重雾已应吞海色,轻霜犹自剉花枝;此时野客因花醉,醉卧花间应不知。 Der Frühling geht und kommt wie zu festgesetzter Zeit; bei hoch stehender Sonne länger zu schlafen, zeigt seine Rückkehr an. Feiner Regen treibt die Schilfsprossen hervor, der Ostwind färbt die Weidenzweige. Dichter Nebel mag bereits die Farben des Meeres verschlungen haben, leichter Frost verletzt noch immer die Blütenzweige. Der Wanderer im Grünen berauscht sich derweil an den Blüten; trunken zwischen ihnen liegend, dürfte er davon nichts wissen. Der Frühling kommt wie verabredet: Feiner Regen treibt die Sprossen hervor, Ostwind färbt die Weiden; selbst bei dichtem Nebel und leichtem Frost liegt der Wanderer trunken zwischen den Blüten und merkt nichts davon. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Der verhängnisvolle Wunsch nach dem Markgrafentitel

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Gao Es »青玉案·丝丝香篆浓于雾« (»Qingyu'an · Räucherduft in feinen Windungen, dichter als Nebel«). 丝丝香篆浓于雾,织就绿阴红雨;乳燕飞来傍莲幕,杨花欲雪,梨云如梦,又是清明暮。屏山遮断相思路,子规啼到无声处;鳞瞑羽迷谁与诉——好段东风,好轮明月,尽教封侯误。 — Feine Windungen von Räucherduft, dichter als Nebel, weben grünen Schatten und roten Blütenregen; junge Schwalben fliegen zum lotusgeschmückten Vorhang, Weidenflocken werden fast zu Schnee, Birnenblütenwolken gleichen einem Traum, wieder ist Qingming-Abend. Der bergförmige Wandschirm versperrt den Weg der Sehnsucht, der Kuckuck ruft, bis ihm die Stimme versagt; Fische ruhen, Vögel verirren sich, wem soll man sein Leid klagen — so schöner Ostwind, so heller Vollmond, alles durch das Streben nach einem Fürstentitel versäumt. Duftnebel und roter Blütenregen zu Qingming: Der Wandschirm trennt die Liebenden, Briefe bleiben aus, schöner Wind und schöner Mond werden einer fernen Karriere mit Aussicht auf einen Fürstentitel geopfert. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Sanfter Sonnenschein und erster Lotus

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Yang Wanlis „小池“ („Der kleine Teich“). „泉眼无声惜细流,树阴照水爱晴柔;小荷才露尖尖角,早有蜻蜓立上头。“ — Lautlos hütet die Quelle ihren schmalen Strom, der Baumschatten spiegelt sich im Wasser und liebt die sanfte Helle; kaum zeigt das junge Lotusblatt seine spitze Spitze, sitzt schon eine Libelle darauf. Das winzige Universum des kleinen Teiches: Die Quelle gibt ihr Wasser sparsam frei, der Baumschatten spiegelt die sanfte Helle, das junge Lotusblatt zeigt gerade seine Spitze, schon sitzt die Libelle darauf — auch das Kleine hat seine Vollkommenheit, auch das Kleine hat seine Freiheit. Männer- und Frauenstimmen singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Bambustau tropft mit klarem Klang

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Meng Haorans Gedicht 《夏日南亭怀辛大》 („An einem Sommertag im südlichen Pavillon an Xin Da denken“). 山光忽西落,池月渐东上;散发乘夕凉,开轩卧闲敞。荷风送香气,竹露滴清响;欲取鸣琴弹,恨无知音赏。感此怀故人,中宵劳梦想。 Das Berglicht sinkt jäh im Westen, über dem Teich steigt langsam im Osten der Mond; mit offenem Haar genieße ich die Abendkühle, öffne die Fenster und liege entspannt im Freien. Der Wind trägt Lotosduft herbei, vom Bambus tropft Tau mit klarem Klang; ich möchte die Qin nehmen und spielen, bedaure aber, dass kein Seelenverwandter zuhört. Davon bewegt denke ich an den alten Freund, mitten in der Nacht sehne ich mich im Traum nach ihm. Kühle und Einsamkeit einer Sommernacht im südlichen Pavillon: Lotosduft und Bambustau sind gleichermaßen schön, doch wer zur Qin greifen und spielen möchte, findet keinen vertrauten Zuhörer und kann nur im Halbschlaf darauf warten, dass der alte Freund das Stück bis zum Ende hört. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Ein Rot von besonderer Art

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Motiven aus Yang Wanlis 《晓出净慈寺送林子方》 („Am Morgen den Jingci-Tempel verlassen, um Lin Zifang zu verabschieden“). 毕竟西湖六月中,风光不与四时同;接天莲叶无穷碧,映日荷花别样红。 Am Westsee mitten im sechsten Monat gleicht die Landschaft keiner anderen Jahreszeit; Lotusblätter reichen in grenzenlosem Grün bis zum Himmel, im Sonnenlicht leuchten die Lotusblüten in besonderem Rot. Am frühen Morgen verlässt man den Jingci-Tempel, um einen Freund auf eine weite Reise zu verabschieden: Über den ganzen See reichen grüne Lotusblätter bis zum Himmel, Lotusblüten leuchten im Sonnenlicht besonders rot — die Pracht eines ganzen Sees wird zum Abschiedsgeschenk und hüllt den Trennungsschmerz in wohlige Wärme. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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Lyrische Musik im altchinesischen Stil

Duft, der sich frei entfaltet

Ku Wuji · KI-Musik

Nach Qin Guans 《纳凉》 („Kühlung suchen“). 携杖来追柳外凉,画桥南畔倚胡床;月明船笛参差起,风定池莲自在香。Mit dem Stock komme ich, die Kühle jenseits der Weiden zu suchen, und lehne mich südlich der bemalten Brücke auf einen Klappstuhl; im Mondlicht erklingen von Booten Flöten, bald hier, bald dort, und wenn der Wind ruht, duftet der Lotos im Teich ganz von selbst. Kühlung suchen in einer Sommernacht: Mit dem Stock hinausgehen und den Wind jenseits der Weiden suchen, sich südlich der bemalten Brücke auf einen Klappstuhl legen; im Mondlicht erklingen von Booten Flöten, bald hier, bald dort, und nachdem der Wind verstummt ist, breitet sich der Duft des Lotos im Teich ungehindert aus. Männer- und Frauenstimme singen denselben Text.

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