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Der Frühlingswind färbt wieder Jiangnans Ufer grün; wann wird der helle Mond mir bei der Heimkehr leuchten?

Mit dem Boot in Guazhou anlegen

Song-Dynastie・Wang Anshi

Zwischen Jingkou und Guazhou liegt nur ein Wasser, Zhongshan ist nur durch wenige Bergzüge getrennt.

春风又绿江南岸,明月何时照我还。 — Der Frühlingswind hat das Südufer des Yangzi wieder grün gefärbt; wann wird der helle Mond meine Heimkehr bescheinen?

Poesie fließen lassen

Animation der Gedichtwelt

Der Inhalt der Animation bleibt in der chinesischen Originalfassung.

Die Animation ist bereit.

KI-Bildgestaltung

Übersetzung

Zwischen Jingkou und Guazhou liegt nur ein Strom, und auch Zhongshan ist nur durch wenige Bergzüge getrennt. Der Frühlingswind hat die Ufer südlich des Jangtse wieder grün werden lassen. Wann wird der helle Mond mir auf dem Heimweg leuchten?

Anmerkungen

泊: ein Boot anlegen. 瓜洲: ein alter Fährort am Nordufer des Jangtse, in der Gegend des heutigen Yangzhou in Jiangsu. 京口: das heutige Zhenjiang in Jiangsu, gegenüber von Guazhou am anderen Flussufer. 钟山: ein Berg im heutigen Nanjing in Jiangsu. 间: trennen, dazwischenliegen.

绿: die Pflanzen am Flussufer grün werden lassen; hier als Verb gebraucht. 还: zurückkehren, hier zu dem Wohnort, nach dem sich der Dichter sehnt. Diese Seite verwendet die verbreitete Fassung „春风又绿“, der Frühlingswind lässt erneut ergrünen; andere Überlieferungen haben etwa „春风自绿“, der Frühlingswind lässt von selbst ergrünen.

Vorstellung des Werks

Einführung: Vom Ankerplatz seines Bootes blickt der Dichter nach Jiangnan. Fluss und Berge beschreiben die räumliche Nähe, eine sehnsüchtige Frage nach der Heimkehr dagegen die gefühlte Entfernung. Die leuchtenden Flussufer im Frühling und die lang anhaltende Heimsehnsucht spiegeln sich in nur vier Versen ineinander.

Interpretation

„一水“, ein einziger Wasserlauf, und „只隔“, nur getrennt durch, lassen in den ersten beiden Versen die Entfernung beim Blick in die Ferne gering erscheinen. Dadurch wirkt die Heimsehnsucht dringlicher. Die geografische Darstellung bereitet zugleich die Stimmung vor.

„绿“(grün machen)verwandelt die unsichtbare Wirkung des Frühlingswinds in die Farbe des ganzen Flussufers. Darin liegt Freude über die wiederkehrende Jahreszeit, zugleich erwacht die Frage „我何时还“(wann kehre ich heim). Der Schluss richtet sich fragend an den hellen Mond und trägt das persönliche Anliegen in die weite Landschaft hinaus, ohne es ganz abzuschließen.

Kommentare

Wird gesendet

Aus dem Gedicht, hinein in die Geschichte

Von Gedichten inspirierte Romane

Gesellschaftsgeschichte im Stil des alten China

Ein Platz an der Tafel in Jiangnan

Shen Ji fehlen nur noch die zwanzig Liang aus dem Verkauf des Stammhauses, dann kann sie am Nordufer eine eigene Fladenbäckerei besitzen. Erst nach der Flussüberquerung erfährt sie, dass Mutter und Tochter in dem Haus unter Hochdruck Matten für die Boote zum Frühlingsbeginn fertigen. Die verbleibenden sechs Monate ihres Mietvertrags bedeuten weit mehr als nur sechs Monatsmieten. Der Käufer verlangt die Räumung binnen zwei Tagen, und auch die Frist für die Anzahlung am Nordufer läuft bald ab. Unter dem Aprikosenbaum hilft sie beim Einsammeln des nassen Grases und kann zum ersten Mal nicht ausrechnen, wie viele Tage man aufgeben muss, um eine Werkstatt fortzuschaffen.

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