Jiang yue huang chong shan · Bei der ersten Ankunft am Songshan verfasst
Jin-Dynastie・Yuan Haowen
Jin-Dynastie・Yuan Haowen
Im Herbstwind an der Grenze Trommeln und Hörner, auf der Stadtmauer Banner im Abendrot. Dem jungen Mann stehen Sattel und Pferd vortrefflich. Freude macht das Soldatenleben; fragt nicht, wem er folgt.
Kaum erreichen die Späher den Norden von Ji,schon erschüttert der vorauseilende Ruhm den Westen von Liao。Zur Heimkehr werden die Weiden noch sanft wehen。Mond über dem Frühlingsgemach,du im roten Ärmel brauchst nicht zu weinen。
Der Inhalt der Animation bleibt in der chinesischen Originalfassung.
Die Animation ist bereit.
An der Grenze erklingen im Herbstwind Trommeln und Hörner, die untergehende Sonne bescheint die Fahnen auf der Stadtmauer. Junge Männer jagen zu Pferde dahin – eine Zeit ganz nach ihrem Sinn. Der Kriegsdienst hat seine eigene kühne Freude; frage fürs Erste nicht danach, wohin man sich begibt und wem man folgt.
Kaum sind die berittenen Späher bis Jibei vorgedrungen, da erschüttert der Ruf des großen Heeres bereits Liaoxi. Bei der Rückkehr wird noch der Frühling mit seinen sanft hängenden Weiden dauern; die Frau in der mondbeschienenen Frühlingskammer muss nicht um den Ferngezogenen weinen.
嵩山:der Songshan im Gebiet des heutigen Dengfeng in Henan. 鼓角:Trommeln und Hörner des Heeres. 相宜:passend, angemessen.
侯骑:die auf dieser Seite verwendete Schreibweise; gewöhnlich „候骑“, berittene Späher. 蓟北、辽西:Gebietsbezeichnungen im Norden. 先声:der Ruf militärischer Macht, der einem Heer vorauseilt.
柳依依:Sanft wiegende Weidenzweige, die zugleich an „采薇“ aus dem „诗经“ erinnern. 红袖:„Rote Ärmel“ stehen stellvertretend für die Frau in ihren Gemächern.
Die militärischen Szenen dieses Ci-Gedichts sind imaginierend und nachgestaltend angelegt. Aus ihnen sollte nicht unmittelbar geschlossen werden, dass der Verfasser die geschilderten Kampfhandlungen selbst erlebt hat.
Einführung zum Werk:Dieses Liedgedicht schildert aus der Sicht eines jungen Soldaten die machtvolle Szenerie des Grenzlands und die Vorstellung von der Heimkehr. Die Vorbemerkung verweist auf die Entstehung kurz nach der Ankunft am Songshan; der Haupttext entfaltet dagegen ein Grenzlandbild und verbindet die Begeisterung für militärische Verdienste mit tröstenden Worten an die Frau daheim.
Trommeln, Hörner und Banner schaffen zunächst die Atmosphäre des Heerlagers, dann rückt der junge Mann ins Zentrum des Bildes. Die „Freude am Heeresdienst“ verschweigt den Abschied nicht, richtet den Blick aber auf den entschlossenen Geist des freiwilligen Aufbruchs.
Die zweite Strophe beschreibt mit „才“, kaum erst, und „已“, schon, wie schnell sich der Ruf militärischer Macht verbreitet, und lenkt den Blick dann mit Frühlingsweiden und dem Mond über dem Frauengemach ins Alltagsleben zurück. Der abschließende Zuspruch protokolliert keinen bereits gewonnenen Feldzug, sondern zeigt die zuversichtliche Vorstellung der Figur von siegreicher Heimkehr und Wiedervereinigung.
Aus dem Gedicht, hinein in die Geschichte
Lu Zhao legt ein Weidenblatt in die Hochzeitseinladung und verspricht A Sui, im Frühling siegreich heimzukehren. Auf dem Pferd, für das sein Vater die Felder verpfändet hat, zieht er in den Krieg. Er erhält neue Armschützer, trinkt starken Schnaps und bittet den Truppführer, den Rückkehrtermin im Brief besonders groß zu schreiben. Im Winter wird er mit einem Antwortschreiben zum Gefangenenaustausch entsandt und hört im feindlichen Lager die Stimme eines Landsmanns. Die vereinbarten drei Tage verstreichen, doch das Antwortschreiben liegt noch immer unter den Akten. Die Menschen an beiden Ufern des zugefrorenen Flusses können derweil nicht noch einen Frühling lang warten.
Lesen beginnenMit KI-Unterstützung verfasst · Figuren und Handlung sind erfunden