Zum Hauptinhalt springen

CooLWJ durchsuchen

选择搜索范围,输入关键词后按回车。

Sprache

Die Blüten in der Kälte welken vergebens dahin; womit soll ich den fernen Freund trösten?

Frühe Pflaumenblüten

Tang-Dynastie・Liu Zongyuan

Frühe Pflaumenblüten öffnen sich am hohen Baum, weithin heben sie sich vom azurblauen Himmel über Chu ab.

朔吹飘夜香,繁霜滋晓白。 Der Nordwind trägt den nächtlichen Duft fort,dichter Frost verstärkt das Weiß des Morgens。

Ich möchte sie zehntausend Li weit verschenken, doch fern trennen uns Berge und Wasser.

Die Blüten in der Kälte verwelken und fallen dahin,womit soll ich den fernen Gast noch trösten。

Poesie fließen lassen

Animation der Gedichtwelt

Der Inhalt der Animation bleibt in der chinesischen Originalfassung.

Die Animation ist bereit.

KI-Bildgestaltung

Übersetzung

Frühe Pflaumenblüten öffnen sich auf hohen Zweigen und heben sich von fern gegen den tiefblauen Himmel des Landes Chu ab. Der Nordwind trägt ihren stillen Duft durch die Nacht, dichter Reif macht die morgendlichen Blüten noch weißer. Ich möchte einen Zweig brechen und einem Menschen zehntausend Meilen entfernt senden, doch ferne Berge und Wasser trennen uns. Vergebens welken die Blüten in der Kälte — womit könnte ich den fernen Freund noch trösten?

Anmerkungen

迥(jiǒng):fern, deutlich hervortretend. 楚天:der Himmel über dem Land Chu. 朔吹:Nordwind. 滋:vermehren. 寒英:Blüten, die in der Kälte blühen.

万里赠: einen abgebrochenen Pflaumenzweig als Zeichen der Zuneigung in die Ferne schenken; steht mit der alten Tradition des Versendens von Pflaumenzweigen in Verbindung. 杳杳: fern und schwer erreichbar. 坐: vergeblich, umsonst. 销落: verwelken.

远客: ein Mensch in der Ferne, zugleich mit dem Beiklang eines Reisenden in der Fremde. Eine bestimmte, im Titel nicht genannte befreundete Person muss damit nicht gemeint sein.

Vorstellung des Werks

Einführung: Liu Zongyuan führt von der edlen Reinheit der frühen Pflaumenblüte zur Unmöglichkeit, sie einem fernen Menschen zu schenken. Die erste Hälfte betrachtet die Blüte, die zweite denkt an die Hindernisse bei der Übermittlung von Zuneigung. Über den Gedanken „欲赠“ („schenken wollen“) verbinden sich Naturbesingung und Sehnsucht ganz natürlich.

Interpretation

Hohe Bäume, blauer Himmel, nächtlicher Duft und morgendliches Weiß lassen die Pflaumenblüten für Auge und Nase besonders deutlich hervortreten. Frost und Nordwind verkörpern die strenge Kälte und heben zugleich Reinheit und Duft der Blüten hervor.

Die zweite Hälfte lobt die Pflaumenblüte nicht weiter, sondern fragt, ob sie den fernen Menschen erreichen kann. Je schöner und vergänglicher die Blüte ist, desto tiefer wird das Bedauern darüber, sie nicht verschenken zu können; der Schlussvers führt das Vergehen des Gegenstands und die Einsamkeit des Menschen zusammen.

Kommentare

Wird gesendet

Aus dem Gedicht, hinein in die Geschichte

Von Gedichten inspirierte Romane

Gesellschaftsgeschichte im Stil des alten China

Die Pflaumenbotschaft lässt auf sich warten

Gu Chi nimmt den Pflaumenzweig entgegen, den seine Mutter verschicken lassen möchte; genau sieben Blüten sind geöffnet. Eigentlich will er ihn nur auf dem Weg in die Nordstadt abliefern und früh nach Hause zurückkehren, um Dachziegel auszutauschen. Doch der Empfänger ist fortgezogen und hat einen Brief hinterlassen, auf dem sein Name genau verzeichnet ist. Von da an führt ihn in jeder Stadt ein weiterer Brief zum nächsten Ort. Entlang der Poststraße fallen die Blütenblätter eines nach dem anderen ab, und am Ärmel des alten Stoffes, in den der Zweig gewickelt ist, tritt allmählich eine schiefe Naht hervor.

Lesen beginnen

Mit KI-Unterstützung verfasst · Figuren und Handlung sind erfunden

Design auswählen

Das Design gilt für die gesamte Website.