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Ein Buch in der Hand

Roman über Handelswege und Wiederbegegnungen im Stil des alten China

Die drei Tage der Mutter

Ku Wuji · Mit KI verfasst · 12961 Zeichen · ca. 13 Minuten

An dem Morgen, an dem Lin Qian aufbrach, war ihr Bündel kleiner, als Lu Yan erwartet hatte.

Am zwölften Tag des sechsten Monats kam er noch vor Tagesanbruch. Seine Mutter hatte das kurzärmelige Oberteil, das sie aus dem neuen Stoff genäht hatte, schon zusammengelegt und in ein altes Kleidungsstück eingeschlagen. Neben ihr lag ein kleines Päckchen Kuchen für ihre Schwester. Als sie ihren Sohn sah, schob sie zuerst den Topf an der Tür beiseite und sagte lächelnd, heute denke er ja daran, früh zu kommen. Lu Yan griff nach dem Bündel, aber sie gab es ihm nicht. Er könne es am Wagen nehmen und brauche nicht hier herumzustehen und dieselbe Frage immer wieder anders zu stellen, ob dies oder jenes auch eingepackt sei.

Lu Zai saß am Fenster. Heute hatte er alle Knöpfe geschlossen, doch die kurze Schnur in seinen Händen hatte er schon mehrmals gewunden, ohne einen Knoten zustande zu bringen. Lin Qian trat zu ihm und richtete ihm die Ecke des Kragens, ohne ihm die Schnur neu zu binden. Wenn ihm warm werde, solle er sie selbst lösen. Er solle sie nicht den ganzen Tag geschlossen lassen und bei ihrer Rückkehr klagen, sie habe ihn eingeschnürt. Lu Yan fragte daneben, wie es mit dem Mittagessen für seinen Vater sei. Das habe sie doch gestern schon gesagt, antwortete sie. Im Topf sei Brei, und den Löffel könne er auch mit der linken Hand halten. Wenn sein Sohn mittags zurückkomme, müsse er den Brei nur aufwärmen. Dazu brauche er sich nicht selbst drei Tage lang im Haus einzuschließen.

Sie wollte zu ihrer Schwester nach Huaicun außerhalb des Westmarkts. An der Straßenecke konnte sie auf dem Gemüsekarren eines Bekannten mitfahren und noch am selben Tag ankommen. Am Zwölften hin, am Fünfzehnten zurück, drei Nächte, das war klar. Lu Yan war in der Nacht des Neunten bereits in Yuepu angekommen, hatte am Zehnten die Abschrift mit den Zahlen vom heimischen Kai abgeliefert und am Elften zu Hause gesagt, dass das Handelshaus ihn in diesen Tagen auf kein Boot schicke. Tagsüber würde er weiterhin im Lager sein, mittags und abends konnte er heimkommen. Nachdem er alles der Reihe nach gesagt hatte, nickte seine Mutter, nahm selbst die leere Schale und wusch sie. Auch nach all seinen Zusicherungen erledigte sie die letzte Kleinigkeit selbst und brach dann auf.

An der Straßenecke standen schon zwei Körbe grünes Gemüse auf dem Karren. Der Fuhrmann rief Tante Lin zu, sie solle sich nach vorn setzen, dort müsse sie sich den Platz nicht mit dem Bohnenkorb teilen. Lin Qian ging tatsächlich herum. Beim Aufsteigen fand ein Fuß keinen sicheren Halt. Lu Yan stützte sie kurz, sie setzte sich und drehte sich um, um ihren Beutel wieder entgegenzunehmen. Lu Yan wollte noch fragen, was er tun solle, falls der Vater an einem der Tage huste. Sie winkte schon ab. Wenn es dringend sei, solle er jemanden holen, der Kranke behandle. Er brauche nicht bloß an der Tür zu stehen und darauf zu warten, dass ihre drei Tage vergingen.

Danach lachte sie wieder und sagte, falls der Baum bei ihrer Schwester wirklich abgestorben sei, müsse sie seinem Vater bei der Rückkehr davon erzählen. Der habe früher immer gesagt, wenn er keine Früchte trage, gehöre er gefällt; sie wolle es aber selbst sehen. Als der Wagen anfuhr, hielt sie sich am Korbrand fest. Ein Stück des dezent gemusterten kurzärmligen Gewands ragte aus ihrem Bündel. Das Sonnenlicht glitt darüber, wie über ein kleines Stück Wasser, das sie endlich mit aus dem Haus genommen hatte.

Lu Yan kehrte erst um, als seine Mutter um die Ecke war. Sein Vater saß noch an derselben Stelle. Als er die Tür hörte, fragte er zuerst, ob sie schon angekommen sei, und lachte dann selbst, weil sie gerade erst ein paar Schritte weit sein konnte. Lu Yan sagte, sie sitze schon auf dem Wagen, und ging zum Herd. Auf dem Deckel des Reistopfs lag ein Holzlöffel, das gewaschene Gemüse war in der Schüssel. Beides war leicht zu erkennen. Er glaubte noch, er müsse diese drei Tage nur wie gewohnt Holz nachlegen, dann würde alles weitergehen wie unter seiner Mutter.

Als er mittags nach Hause kam, war der Reisbrei am Boden tatsächlich ein wenig angebrannt. Lu Zai sagte, er habe ihn schon einmal warm machen wollen, damit sein Sohn bei der Heimkehr gleich essen könne. Er habe das Feuer klein gehalten und nicht bedacht, dass sich der Brei auch auf kleiner Flamme am Boden ansetzte, wenn er nur lange genug darauf stand. Lu Yan stand am Topf und wollte zuerst fragen, warum er nicht gewartet habe. Die Hand seines Vaters lag jedoch schon wieder auf seinem Knie. Er schöpfte von oben, kostete den Brei, der nicht angebrannt war, und stellte die nächste Schicht gesondert beiseite. Den Bodensatz kratzte er ihnen beiden nicht in die Schalen.

Als sein Vater sah, dass er noch aß, entspannte sich sein Gesicht etwas. Früher auf dem Boot, sagte er, habe man selbst Angebranntes nicht unbedingt zu essen bekommen. Lu Yan antwortete, er erinnere sich. Am schlimmsten angebrannt sei es gerade damals gewesen, als sein Vater das Feuer gehütet habe und er selbst mit dem Fischkorb nicht habe zurückkommen wollen. Lu Zai schnaubte und sagte, er habe zweimal gerufen und keine Antwort bekommen, nur deshalb habe das Feuer länger warten müssen. Kaum war es heraus, lachten beide. Keiner stritt sich weiter mit dem Topfboden.

Am Nachmittag ging Lu Yan ins Lager zurück, um die alten Gefäße zu prüfen. Gegen Abend kaufte er zwei frisch gedämpfte Fladen und brachte sie heim. Sein Vater saß nicht am Fenster, und ihm wurde beklommen zumute. Kaum betrat er das hintere Zimmer, sah er Lu Zai vor der Truhe stehen und mit einem dunklen Obergewand kämpfen. Seine rechte Hand steckte auf halbem Weg im Ärmel, die Schulter war steif, der Kragen saß schief im Nacken. Er rief seinem Sohn zu, er solle vorerst nicht daran ziehen, und versuchte noch zweimal, mit der Linken heranzukommen. Er wurde selbst ungeduldig und bat ihn schließlich, ihm dieses Ende umzuschlagen.

Lu Yan half wie gebeten und zog den Ärmel nicht mit Gewalt nach außen. Er wartete, bis sein Vater die Schulter ein wenig lockerte, und zog ihm das Gewand dann richtig an. Er fragte, wohin er heute Abend wolle. Sein Vater sagte, ein alter Kollege im Süden der Stadt habe sich mit ihm zum Tee verabredet. Sonst habe seine Mutter jedes Mal gesagt, nachts sei der Weg schlecht. Heute gehe er einfach früher und komme vor Einbruch der Dunkelheit zurück. Lu Yan blickte hinaus. Es war noch hell. Sein Vater aber sah ihm zuerst ins Gesicht, als warte auch er darauf, dass sein Sohn sagen würde, er solle lieber zu Hause bleiben.

Er sagte es nicht. Er brach den mitgebrachten Fladen in zwei Hälften und sagte, der Vater solle erst ein paar Bissen essen. Der fand, wenn er mit dem Fladen in der Hand hinausgehe, sehe es aus, als hätte er keine Mahlzeit bekommen. An der Tür kehrte er aber noch einmal um, brach ein kleines Stück ab und steckte es sich in den Mund. Lu Yan räumte hinter ihm das Papier weg und ging mit hinaus. Sein Vater sagte, er kenne den Weg, und er erwiderte, er wolle auch noch etwas Gemüse kaufen. So gingen sie langsam zusammen die Straße entlang.

Drei Männer saßen im Teeladen. Als sie Lu Zai sahen, riefen sie ihn beim Namen, und einer stand sogar auf und überließ ihm den Stuhl mit der Lehne. Kaum saß er, richtete er den Rücken ein wenig auf und sprach gleich wieder in dem Ton, in dem er früher am Stoffstand um Preise gefeilscht hatte. Lu Yan hörte von der Tür aus zu, wie sie darüber redeten, welcher alte Laden den Besitzer gewechselt hatte. Auch sein Vater verwechselte einmal jemanden. Die anderen korrigierten ihn lachend. Er ärgerte sich kurz, lachte dann selbst mit und zwirbelte unter dem Tisch am Saum seines Gewands. Ganz zog er sich in die Schale des Kranken nicht zurück.

Sein Sohn blieb nicht die ganze Zeit dabei. Er sagte nur dem Teewirt, sein Vater sei schlecht zu Fuß und brauche beim Aufstehen vielleicht eine Hand. In einer halben Doppelstunde komme er wieder. Der Wirt sagte, er kenne ihn und werde ihn schon nicht einfach stehen lassen. Also ging Lu Yan Gemüse kaufen. Als er ein Bündel zarter Triebspitzen aussuchte, die sein Vater gern aß, fragte ihn der Händler, wie er sie zubereiten wolle. Möglichst leicht, sagte er und merkte noch beim Sprechen, dass ihm auch die zartesten Triebe zu einem Klumpen verkochen würden, wenn er nicht wüsste, wie lange sie auf dem Feuer bleiben sollten. Also suchte er ein paar Dinge aus, die sich leichter zubereiten ließen.

Als Lu Yan zurückkam, erzählte sein Vater den anderen gerade von einer alten Wasserroute. Seine Hand hob sich kaum, doch seine Augen leuchteten. Lu Yan blieb eine Weile stehen und rief ihn erst, als er fertig erzählt hatte. Die alten Kollegen luden ihn auf eine Tasse ein. Er setzte sich, und sein Vater stellte ihn als seinen Sohn vor, der noch immer im Handelshaus Yonghe die Waren prüfe. Dass er nebenbei auch einmal die Einteilung für achtzig Stück übernommen hatte, erwähnte er nicht. Als jemand fragte, für welche Fahrt er zuständig sei, sagte Lu Yan, er gleiche jetzt die zurückgegebenen Gefäße und alte Warenbestände ab. Sein Vater sah auf seine Tasse und fiel ihm nicht ins Wort, um es größer klingen zu lassen.

Sie aßen beide spät zu Abend. Lu Zai sagte, der Tee dort sei dünn gewesen. Lu Yan erwiderte, er habe trotzdem drei Schalen davon getrunken. Wer einen halben Tag rede, sagte der Vater, müsse sich eben die Kehle befeuchten. Im Haus räumte ihnen keiner die Schalen ab. Der Vater griff mit der linken Hand danach, der Sohn nahm ihm die beiden schwereren ab und ließ ihn die kleine selbst hinübertragen. Mitten beim Abwasch fragte der Vater plötzlich, was Lin Qian wohl heute zu Abend esse. Lu Yan sagte, seine Schwester werde sie schon nicht hungern lassen. Wer rede denn von Hunger, sagte der Vater. Dort gehe man nur sehr großzügig mit Frühlingszwiebeln um, und sie möge es nicht, wenn die ganze Schale voll davon sei.

Lu Yan wollte lachen, doch das Lachen verging ihm langsam. Früher hatte er immer geglaubt, seiner Mutter sei alles recht, solange es etwas zu essen gebe. Dabei lebte da jemand schon so lange mit ihr zusammen, dass er sich sogar an die Handvoll Frühlingszwiebeln erinnerte, die sie nicht mochte. Nur fragte er sie selten von sich aus, was sie gern essen wollte. Sein Vater sah auf den Lampendocht und sagte leise, dort gebe es viele Hühner, die schon früh am Morgen Lärm machten. Aber sie habe ja unbedingt die Bäume sehen wollen. Vermutlich werde sie dort wieder nicht viele Nächte gut schlafen.

„Vielleicht schläft sie gut“, sagte Lu Yan.

Sein Vater machte nur „Hm“ und widersprach ihm nicht. Er nahm das Papier, in das sein Sohn vorher den neuen Stoff gewickelt hatte, strich es glatt und hob es auf, um beim nächsten Mal etwas anderes darin einzuwickeln. Sobald sich eine Ecke einrollte, sprang sie gleich wieder hoch. Vater und Sohn drückten beide Enden fest, doch nach einem Augenblick rollte es sich wieder auf. Schließlich lachte Lu Zai darüber, dass er sich im Alter noch mit einem Blatt Papier herumschlug. Er klemmte es kurzerhand unter den Truhendeckel und sagte, da solle es erst einmal eine Nacht bleiben.

Am Nachmittag des dreizehnten Tages nahm Lu Yan den alten Fensterriegel heraus, der seinem Vater in die Hand drückte. Das Holz war noch gut. Nur eine Ecke hatte sich gerade abgerieben und stieß beim Schieben immer gegen einen Finger der rechten Hand. Er rundete sie mit einer kleinen Klinge ab, prüfte sie am eigenen Handballen und setzte den Riegel erst dann wieder ins alte Loch. Sein Vater schob ihn zweimal zur Probe. Er lobte ihn nicht, betastete aber noch einmal die runde Ecke, öffnete das Fenster dann weiter und setzte sich hin, um ein paar alte Seile zu sortieren.

Lu Yan saß daneben und sortierte die kurzen Stücke aus, die noch brauchbar waren. Sein Vater ließ ihn nicht nur auf die Länge achten. Er zeigte auf eine Stelle an der Außenseite und ließ ihn die Schnur aufdrehen. Innen sei sie schon locker. Ein leichtes Päckchen könne man damit binden, für eine schwere Traglast solle er sie nicht nehmen. Lu Yan drehte sie wie gezeigt auf, und tatsächlich waren mehrere Stränge ausgefranst. Sein Vater war ein wenig stolz, und sein Sohn beeilte sich nicht, ihm das auszureden. Er sagte, diese Schnur habe er eben übersehen. Lu Zai legte sie beiseite. Seine Hand war langsam, doch die beiden Sorten hielt er noch immer sauber auseinander.

In der Nacht des Vierzehnten regnete es eine Weile. Lu Yan schlief draußen auf der Bank. Er wachte auf, als er hörte, wie sein Vater nach seinem Gewand suchte, und stand auf, um nachzusehen. Das Fenster war zu weit offen, von der anderen Seite zog der Wind herein. Er schloss einen Flügel halb und holte ihm das alte Obergewand. Sein Vater zog es an und setzte sich wieder. Nach einer Weile sagte er Lu Yan, er solle schlafen gehen, er merke schon selbst, wenn ihm kalt sei. Lu Yan legte sich hin. Der Regen tropfte vereinzelt auf die Traufe. Der leichte Ärger darüber, dass er gerade geweckt worden war, hielt an, aber er lag nicht mehr mit gespannten Ohren da und wartete auf das nächste Geräusch.

Am Fünfzehnten gegen Mittag kam Lin Qian tatsächlich zurück. Der Wagen hielt am Ende der Straße. Sie trug ihr Bündel selbst nach Hause, sah beim Eintreten zuerst, dass beide da waren, und bat Lu Yan, ihr den halbvollen Gemüsekorb abzunehmen, ohne nach Herd oder Töpfen zu sehen. Sein Vater fragte nach dem Baum. Der lebe noch, sagte sie, und habe sogar dichteres Laub, als er gesagt habe. Nur Früchte trage er keine. Sie habe mit ihrer Schwester daruntergesessen, die Mücken hätten sie ganz zerstochen, und trotzdem habe ihre Schwester nicht fortgewollt. In all den Jahren habe sich selten jemand ihre alten Geschichten ein zweites Mal anhören wollen.

Sie lachte selbst bei der Erzählung. Ihr Haar hatte sich ein wenig gelöst, und darin steckte eine kleine alte Haarnadel, die ihr ihre Schwester geschenkt hatte. Lu Yan fragte, ob sie jede Nacht so früh wach geworden sei. Sie schüttelte den Kopf. In der ersten Nacht hätten die Hühner Lärm gemacht, später habe sie geschlafen und nichts mehr gehört. Ihre Schwester habe sich vielmehr ständig gesorgt, weil sie so lange schlief. Wenn das Frühstück kalt wurde, wärmte sie es wieder auf, und danach fürchtete sie, sie könne sie damit wecken. Als der Vater das hörte, zuckte sein Mundwinkel. Den Satz, dass sie sich die Reise ja hätte sparen können, sprach er am Ende nicht aus.

Lin Qian wusch sich die Hände und setzte sich zum Essen. Der Vater fragte, ob sie dort immer noch so viele Frühlingszwiebeln verwendeten. Sie staunte, dass er sich daran erinnerte. Sie habe es ihrer Schwester gesagt, und am letzten Tag habe die ihr gleich eine halbe Schale ohne Zwiebeln beiseitegestellt. Lu Yan schöpfte ihr eine Schale voll, tauschte einen Blick mit seinem Vater, und beide lachten. Die Mutter fragte verwundert, worüber sie lachten. Ihr Sohn sagte, Vater habe sich in den letzten Tagen immer wieder gefragt, was sie dort wohl zu essen bekomme. Lin Qian warf ihrem Mann einen Blick zu und beugte sich über die Suppe. Die alte Haarnadel an ihrem Ohr schwankte leicht im Licht.

Am Nachmittag kehrte er ins Handelshaus zurück und gab die beiden Seiten mit den Zahlen zu den alten Gefäßen ab. Fei Shao fragte, wie die drei Tage gewesen seien. Er dachte eine Weile nach und sagte, sein Vater sei tatsächlich zum Tee gegangen, seine Mutter habe ihren Baum gesehen, und ihm selbst sei einmal der Topf angebrannt. Fei Shao lachte und sagte, er solle morgen bloß nicht auch noch den Topf zur Prüfung anschleppen, dafür sei im Handelshaus kein Platz. Lu Yan lachte mit, nahm den nächsten alten Korb entgegen, dessen Schnurmarkierung er bestimmen sollte, und drehte behutsam das Stück mit dem losen Ende zu sich.

· Ende des Kapitels ·

Dieses Buch ist ein mit KI-Unterstützung verfasstes Originalwerk und erweitert Li Bais 《长干行二首》 („Zwei Lieder aus Changgan“) sowie die ursprüngliche Kurzgeschichte dieser Website 《青梅旧账》 („Alte Rechnungen aus der Zeit grüner Pflaumen“). Figuren, Handelshäuser, Preise, Geografie und Zeitrechnung sind frei erfunden; bewahrt werden die Kerngedanken des Originals: alte Schulden vollständig zu klären, Handwerk und Arbeit neu zu würdigen und als Erwachsene den künftigen Umgang miteinander neu zu vereinbaren. Es handelt sich nicht um eine Biografie des Dichters.

Inhaltsverzeichnis dieses Buches · 38 Kapitel
  1. Grüne Pflaumen im Ärmel
  2. Die Wärme an der Krugöffnung
  3. Nur hundertsechzig annehmen
  4. Ein Löffel, zu süß
  5. Der Tintenfleck neben dem Bambussteckenpferd
  6. Die Pflaumen wurden zuerst weich
  7. Der Tag der Rückfahrt
  8. Ein Geschäft, das nicht zustande kam
  9. Eine Schale, die auf das Abkühlen wartet
  10. Die Zunge erinnert sich nicht
  11. Das Fach, in dem der Platz nicht reichte
  12. Zwei Abmachungen für die Bootsfahrt
  13. Die Blätter bleiben vorerst am Ufer
  14. Die Frage, die sie nicht stellte
  15. Auf dem Fluss ist kein Platz frei
  16. Die Sommernudeln sind zu kräftig
  17. Vater sitzt noch am Tisch
  18. Die Blätter in der Sonne
  19. Die ganze Geschichte jener Nacht
  20. Mittagessen in der Ziegelgasse
  21. Bis alles beglichen ist
  22. Wer fehlt im Kontobuch?
  23. Drei Tage flussaufwärts
  24. Diese elf Jahre waren keine leere Zeit
  25. Bündel für Bündel zurückgeben
  26. Ein kleines Schälchen vom milderen
  27. Die drei Tage der Mutter
  28. Die Säure, auf die sie vergeblich wartete
  29. Wenn du zurückkommst
  30. Anders als in Kindertagen
  31. Boote, die nicht alle zugleich fahren
  32. Ein Schälchen Pflaumen, das nicht zum Verkauf steht
  33. Die Lichter wandern unter Wasser
  34. Zwei Tage flussabwärts
  35. An seinem Ufer
  36. Die Straße, die sie selbst sehen wollte
  37. Ein Zimmer zum Wohnen
  38. Auf der neuen Seite ist noch Platz

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