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Ein Buch in der Hand

Roman über Handelswege und Wiederbegegnungen im Stil des alten China

Diese elf Jahre waren keine leere Zeit

Ku Wuji · Mit KI verfasst · 12819 Zeichen · ca. 13 Minuten

Als Lu Yan am nächsten Tag kam, hatte Yao Jia gerade die Ärmel gelöst und neu hochgebunden.

Am Nachmittag des Siebenundzwanzigsten im fünften Monat kamen nur wenige Kunden. Am Morgen hatte sie ein paar Pflaumen aus der neuen Ernte gekauft und auf ein eigenes Schälchen gelegt. Es waren andere als die, die Lu früher mitgebracht hatte. Die Pflaumen waren noch hart. Sie hatte eine halbe probiert, und vor Säure hatte sich ihr der Zungengrund zusammengezogen. Sie wollte gerade Zucker holen, als es draußen an der Tür laut wurde. Eilig versteckte sie die angebissene Hälfte hinter dem Rücken. Lu Yan stand an der Tür, sah ihre Hand und fragte als Erstes, ob er ungelegen komme.

Sie sagte, er störe nicht, holte die halbe Pflaume hervor und fragte ihn, ob er sich traue, sie zu essen. Er warf einen Blick darauf und fragte, ganz bedächtig, wo der Zucker sei. Yao Jia musste lachen. Als Junge habe er doch drei hintereinander gegessen, ohne mit der Wimper zu zucken. Er sagte, damals habe sie ja neben ihm gestanden. Yao Jias Lachen stockte kurz, und ihre Hand griff etwas langsamer nach dem Zucker. Auch Lu Yan schien zu merken, wie unverblümt das geklungen hatte. Er rückte die leere Schale am Tischrand zurecht, obwohl sie gar nicht schief stand.

Sie schob das Schälchen zu ihm, damit er sich selbst Zucker nehmen konnte. Sie entschied nicht für ihn, was ihm noch so schmeckte wie früher. Beide kosteten. Sauer war es noch immer, doch danach löste sich langsam der Zucker auf. Im Hof trocknete ein leeres Bambussieb in der Sonne. Das Licht fiel hindurch und zeichnete helle Kästchen auf den Boden. Sie sah, wie er den Kopf senkte, um nicht auf den Pflaumenkern zu beißen, und dachte daran, wie er gestern Abend gesagt hatte, sie sehe schön aus. An den Ohren wurde ihr noch immer ein wenig warm, und selbst das Buch der Händlergilde, das er mitgebracht hatte, stach ihr nicht mehr so ins Auge.

Das Buch war nur zum Abgleichen der zurückgegebenen Gefäße da. Lu Yan legte es an einen trockenen Platz und nahm zusätzlich den Beleg über die Entschädigung heraus, den er für sich behalten hatte. Als sie die Zeile mit den siebzig sah, sank ihr wieder das Herz. Lu Yan sagte, das Handelshaus habe ihm das Geld erstattet und er habe es entgegengenommen. Er habe ihr das persönlich erklären wollen. Sie machte nur „hm“, berührte das Blatt nicht und fragte, ob er also seit gestern Abend bis heute Morgen die ganze Zeit befürchtet habe, sie könnte wieder sagen, es sei ihr zu wenig gegeben worden.

Er stutzte und sagte hastig, nein. Yao Jia wusste, dass ihre Frage nicht ganz gerecht gewesen war. Sie selbst hatte geschrieben, er brauche ihr das Geld nicht wiederzugeben. Jetzt hatte er es tatsächlich angenommen, und sie ärgerte sich, weil er ihr bloß eine Empfangsbestätigung vorlegte. Sie wandte sich zum Händewaschen ab, obwohl sie sich die Hände eben erst gewaschen hatte. Sobald das Wasser darüberlief, fühlten sich die zuckrigen Fingerkuppen noch immer glitschig an. Sie rieb sie zweimal und sagte erst dann, sie wolle nicht zum hundertsten Mal alles genau abgerechnet haben.

Hinter ihr schwieg Lu Yan. Nach einer Weile drehte sie sich selbst um, trocknete sich die Hände am Tuch und sagte, jetzt, da er zurück sei, wolle sie wissen, was er an jenem Abend eigentlich gedacht habe. Die eine Zeile, dass das Geld entgegengenommen sei, genüge dafür kaum. Lu Yan steckte das Blatt weg. Er erzählte, wie Yu Erniang gesagt hatte, am Neunundzwanzigsten müsse geliefert werden, und wie er das andere Boot für achtundsechzig mehr nicht hatte buchen wollen. Er erzählte auch, dass er ihre Frage, ob es für die anderen zu eng werde, sehr wohl gehört und trotzdem gedacht hatte, wenn nur erst ihre zwölf Krüge untergebracht wären, ließe sich der Rest hinterher regeln.

Yao Jia kannte das alles schon aus dem Brief. Als sie es nun noch einmal von ihm selbst hörte, wurde ihr dennoch eng in der Brust. Sie sagte, hätte er es damals deutlich gesagt, hätte sie sich nach einem anderen Schiff erkundigen können. Wenn die Ware später angekommen wäre, hätte sie den Kunden rechtzeitig einen anderen Termin genannt. Er hätte nicht mit einem einzigen „Ich kümmere mich darum“ alles an sich ziehen müssen. Lu Yans Blick zuckte ein wenig, und sie merkte sofort, dass ihm etwas einfiel. Ihr wurde heiß im Gesicht, und sie fragte, ob er finde, dass sich das jetzt alles leicht sagen lasse.

„Du hast das Gestell für die Blätter in jener Nacht auch gesehen“, sagte er.

Sie wusste es, doch als sie es aus seinem Mund hörte, tat es ihr unvermittelt weh. Sie sagte, sie habe gesehen, wie das Gestell verschoben wurde, und nachgefragt. Dass die Ware ursprünglich schon am Neunundzwanzigsten hätte abgeliefert werden müssen, habe sie nicht gewusst. Hätte sie es gewusst, wäre sie vielleicht nicht lächelnd mit ihm weggegangen. Er erwiderte, ja, er habe es ihr verschwiegen. Aber auch sie habe in dem Augenblick zuerst gefragt, ob die Ware der Yaos zurückbleiben würde. Danach war es, als hielte dieselbe Hitzewelle sie beide fest. Selbst die Schritte draußen am Fenster kamen ihnen fehl am Platz vor.

Yao Jia legte das Tuch so heftig hin, dass das Wasser im Becher schwappte. Sie wollte ihm aufzählen, wie sie zur Familie Yu gegangen war, wie man ihren Wein abgelehnt hatte und wie sie die siebzig hingelegt hatte. Als könnte sie ihm mit all diesen Wegen vor Augen ein Stück Boden abringen, auf dem sie keine Fragen mehr hinnehmen musste. Kaum hatte sie von der Familie Yu angefangen, hielt sie plötzlich inne. Sie erinnerte sich, dass Yu Erniang ihr gesagt hatte, Lu müsse selbst erklären, was er versäumt hatte, und sie habe ihr eigenes Versäumnis zu erklären. Das hatte sie inzwischen getan. Darum brauchte sie sich noch lange nicht vor allem zu verschließen, was sie jetzt zu hören bekam.

Das beruhigte sie nicht gleich. Sie wrang das Tuch zwischen den Fingern und sagte erst nach einer Weile, sie habe damals tatsächlich erleichtert aufgeatmet und sein Versprechen gern gehört. Dass jemand an sie dachte und sich für sie kümmern wollte, hatte sie gefreut. Darüber hatte sie sich sogar früher gefreut als über den Verkauf. Aber er hatte doch genau gewusst, dass sie ihm glauben wollte. Warum hatte er dann ausgerechnet dieses Vertrauen benutzt, um ihre Fragen abzuwehren?

Lu Yan wurde blass und wich ihrem Blick aus. Nach einer Weile sah er sie wieder an und sagte leiser, so sei es auch für ihn leichter gewesen. Hätte er es ihr erzählt, hätte sie gewusst, dass er die dreißig auf dem Zettel damals nicht verlässlich abgeklärt hatte. Sie hätte gewusst, dass er nicht allein dadurch, dass er zurückkam, für alles eine Lösung hatte. Er zog die Hände vom Tischrand zurück und legte die Handflächen auf die Knie, als läge auf dem Tisch kein Blatt mehr, das ihm noch Halt geben konnte.

Sie betrachtete seine Hände und erinnerte sich plötzlich an die Kühle, als sich ihre Fingerknöchel beim Halten des Krugs berührt hatten. Ihr wurde weich ums Herz, und zugleich war sie verärgert. Sie hätte ihm gern gesagt, er solle nicht immer Angst haben, dass sie ihn für unfähig halte. Doch sie fürchtete, sobald sie das sagte, würde daraus, dass er beruhigt sein durfte, wenn sie nur zuerst darüber hinwegsah. Also saßen sie da, und keiner machte aus dieser Zeit des Wartens leichthin eine Vergebung, die der andere zuerst gewähren sollte.

Lu Yan sagte, falls sie später wieder mit derselben Fuhre zu tun hätten, werde er ihr zuerst sagen, was schon eingeplant sei. Yao Jia schüttelte den Kopf. Vorerst wolle sie keine neue Schiffsladung mit ihm zusammenstellen. Was sie jetzt verkaufen könne, mache sie erst einmal selbst, und wenn wirklich etwas verschickt werden müsse, frage sie jemand anderen, der den Transport abwickle. Er nickte, doch in seinen Augen war die Enttäuschung deutlich zu sehen. Yao Jia sah es und spürte selbst eine Leere, wollte aber wegen dieser Leere nicht gleich ihre Worte zurücknehmen.

„Bei dir bin ich ja längst nicht der Einzige, der eine Schnur binden kann“, sagte er.

Der Anflug von Eifersucht in seinem Ton war schneller zu hören als die Worte selbst. Yao Jia hob den Kopf und wollte fragen, wen er meine. Doch noch bevor sie sprach, wusste sie es, und auch ihr Gesicht wurde kühl. Lu Yan hatte es vermutlich nicht so sagen wollen und schwieg sofort. Doch der Satz lag bereits zwischen ihnen wie ein Dorn, der schon immer da gewesen war und auf den sie bisher nur nicht hatte treten wollen.

Sie fragte, ob er Zhang Chen meine. Er antwortete nicht. Erst nach einer Weile sagte er, er habe an dem Tag gesehen, wie vertraut sie mit dem Mann geredet habe. Er habe nicht gewusst, dass sie auch diese Art Knoten gelernt hatte. Yao Jia nahm die kurze Schnur neben sich, legte eine halbe Schlinge und ließ sie wieder aufgehen. Sie wisse auch nicht, in welchem Zimmer er in Yuepu wohne, wann er esse oder mit wem er dort schon gescherzt habe. Wenn sie nach seinen Eltern fragte, sagte er nur, beiden gehe es gut. Wenn sie nach dem Platz auf dem Boot fragte, sagte er auch nur, er könne das regeln. Sollte sie sich dann, bloß weil sie nichts wusste, über jeden ärgern, der ihm je eine Mahlzeit gereicht hatte?

Er wurde rot und sagte, so habe er es nicht gemeint. Yao Jia wusste, dass auch sie das Gespräch weit getrieben hatte. Heute wollte sie ihm trotzdem nicht gleich einen bequemen Ausweg suchen. Sie erzählte, Zhang Chen habe sie früher einmal eingeladen, die Lichter auf dem Fluss anzusehen. Sie sei mitgegangen, habe sie wirklich schön gefunden und auf dem ganzen Heimweg gelacht. Später seien sie kein Paar geworden. Die Gründe dafür wollte sie Lu Yan an diesem Warentisch nicht einen nach dem anderen vortragen, als seien diese elf Jahre erst richtig gelebt, wenn er am Ende nickte.

Lu Yan hob den Blick. Eine drängende Frage lag ihm auf den Lippen, doch schließlich fragte er nur, wie es jetzt sei. Sie sagte, wenn sie Zhang Chen am Kai treffe, redeten sie miteinander. Seine Frau habe auch schon Essig bei ihr gekauft, das wisse Lu Yan längst. Dann hielt sie inne und fuhr mit allmählich sanfterer Stimme fort. Jemandem zu begegnen und auf ihn zu warten seien zweierlei. Und wenn sie Lu Yan jetzt hier sitzen lasse, dann gehe es ihr um mehr als um ein Blatt Papier über eine Entschädigung.

Nach diesen Worten wollte sie nach dem Haarband neben ihrem Ohr greifen, zog die Hand aber auf halbem Weg zurück. Lu Yan sah sie an. Die Anspannung in seinem Blick löste sich langsam, und er sagte leise ihren Namen. Plötzlich war ihr verlegen zumute. Sie wandte sich nach dem Wasser um, doch der Becher war leer. Sie hob die Kanne zu hastig an und verschüttete zwei Tropfen auf dem Tisch. Beide griffen gleichzeitig zu, um die Kanne zu halten. Ihre Fingerrücken berührten sich. Ihre Hand war warm, seine auch, ganz anders als der kühle Ton an jenem Tag.

Sie zog die Hand zunächst nicht zurück. Auch Lu Yans Hand blieb neben der Tasse liegen, ohne nach ihrer zu greifen. Draußen vor dem Fenster rief einmal der Nadelhändler, und beide waren wie aufgeweckt. Yao Jia stellte die Kanne sicher hin und wischte das Wasser mit einem Tuch ab. Lu Yan sagte leise, vor seiner Rückkehr nach Changgan habe er tatsächlich geglaubt, sie könnten, wenn die alten Schulden beglichen seien, das Haus wieder in Ordnung sei und sie noch wolle, einfach da weitermachen, wo sie als Kinder aufgehört hatten. Er hatte sie nicht erst nach diesen elf Jahren gefragt. Selbst ob sie in dem Haus wohnen wollte, hatte er in Gedanken schon für sie entschieden.

Yao Jia hörte ihm zu und spürte ein Brennen in den Augen, konnte sich aber auch den Ärger nicht verkneifen. In seinem Zimmer sei sie früher schon gewesen, sagte sie. Unter dem tiefen Dachvorsprung sei es furchtbar dunkel. Wenn man dort wirklich wohnen wolle, müsse man zuerst ein größeres Fenster einsetzen. Lu Yan stutzte. Sie hörte selbst, dass es eben geklungen hatte, als hätte sie bereits irgendetwas zugesagt, und fügte hastig hinzu, sie habe nicht gesagt, dass sie einziehe. Endlich lachte er, nur ganz kurz, doch etwas von der Spannung zwischen ihnen löste sich. Er wisse es, sagte er. Diesmal habe er sich nicht getraut, für sie etwas anderes herauszuhören.

Sie funkelte ihn an und musste schließlich ebenfalls lachen. Danach war der alte Fehler noch immer da, und auch die Pause, die sie eingelegt hatten, war nicht aufgehoben. Doch sie rückte das Schälchen mit den Pflaumen wieder gerade zwischen sie und fragte, ob er schon zu Mittag gegessen habe. Lu Yan schüttelte den Kopf. Sie stand auf und sah am Herd nach. Reis war da, gerade genug für zwei kleine Schalen. Die Beilage hatte sie sich eigentlich für später aufgehoben. Sie holte zwei Schalen heraus, häufte den Reis nicht wie für ein Festessen auf, sondern teilte ein wenig für jeden ab und bat ihn, ihr einen Schemel heranzutragen.

Er brachte die Hocker herbei. Beim Abstellen stieß er an das kaputte Bambussteckenpferd hinter der Tür, und der Bambus gab einen hohlen Laut von sich. Beide sahen hin. Yao Jia sagte, sie habe es noch nicht übers Herz gebracht, es vom Zimmermann He auseinandernehmen zu lassen. Xiao Geng wolle inzwischen gar nicht mehr darauf reiten, weil es keine Räder habe. Lu Yan ertastete einen alten Riss. Er behauptete nicht, er könne es wieder wie neu machen, sondern lehnte es an die Seite, wo niemand daran hängen bleiben würde. Sie sah es vom Herd aus. Die kleine Zärtlichkeit von damals war noch da, und endlich brauchte sie sie nicht mehr zu zwingen, auf einmal so groß zu werden, dass sie allem Heutigen passte.

Nach dem Essen spülte er selbst die Schalen. Yao Jia bediente vorn am Ladentisch einen neuen Kunden. Als sie hinten das Wasser hörte, fiel ihr ein, wie sie zuvor geglaubt hatte, sobald er da sei, würden viele Dinge einen Halt bekommen. Jetzt spülte er bloß zwei Schalen, und sie fand das schon sehr schön. Der Kunde kaufte für zwei Wen. Sie nahm den genauen Betrag. Nur weil jemand im Hinterhof war, brauchte sie dieses Geschäft nicht auf morgen zu verschieben.

In den folgenden Tagen kümmerte sich Lu Yan am örtlichen Anleger um die Rückgabe der Gefäße, während sie ihren Laden wie gewohnt öffnete. Manchmal sahen sie einander über den Brunnen hinweg und grüßten. Keiner ging eigens auf die andere Seite hinüber, und sie saßen auch nicht jeden Tag am selben Tisch. Am Abend des zweiten Tages im sechsten Monat war es noch heiß. Er strich an der Tür des alten Familienhauses ein altes Brett. Seine Ärmel waren unterschiedlich hoch aufgekrempelt, und ein wenig grauer Staub war ihm ins Gesicht gespritzt, ohne dass er es bemerkt hatte.

Yao Jia hatte eben den Topfdeckel gehoben, und der Dampf vom Bohnenreis schlug ihr entgegen. Im Zimmer stand nur eine Schüssel. Eine Weile sah sie den Mann draußen an, erinnerte sich an den Ton, in dem er vor ein paar Tagen gesagt hatte, andere könnten auch Schnüre binden, und musste beinahe lächeln. Lu Yan hob den Kopf und sah sie direkt an. Sie wich nicht zurück und rief über die Brunnengasse hinweg: „Wenn du noch nichts gegessen hast, komm mit einer Schüssel her.“

Er sah sie an, die Bürste in seiner Hand hielt inne. Yao Jia legte den Deckel halb zurück auf den Topf und fügte hinzu, er solle sich erst das Gesicht waschen, damit er zum Reis nicht auch noch einen Mund voll Staub esse. Lächelnd sagte er zu. Seine Stimme trug über den Brunnenrand und hatte jenes Zögern, das sie von früher kannte und das nun ein wenig stärker geworden war. Sie blieb nicht in der Tür stehen, um zu sehen, ob er wirklich käme, sondern drehte sich um, holte eine zweite Schale heraus, wusch sie und stellte sie neben ihre eigene.

· Ende des Kapitels ·

Dieses Buch ist ein mit KI-Unterstützung verfasstes Originalwerk und erweitert Li Bais 《长干行二首》 („Zwei Lieder aus Changgan“) sowie die ursprüngliche Kurzgeschichte dieser Website 《青梅旧账》 („Alte Rechnungen aus der Zeit grüner Pflaumen“). Figuren, Handelshäuser, Preise, Geografie und Zeitrechnung sind frei erfunden; bewahrt werden die Kerngedanken des Originals: alte Schulden vollständig zu klären, Handwerk und Arbeit neu zu würdigen und als Erwachsene den künftigen Umgang miteinander neu zu vereinbaren. Es handelt sich nicht um eine Biografie des Dichters.

Inhaltsverzeichnis dieses Buches · 38 Kapitel
  1. Grüne Pflaumen im Ärmel
  2. Die Wärme an der Krugöffnung
  3. Nur hundertsechzig annehmen
  4. Ein Löffel, zu süß
  5. Der Tintenfleck neben dem Bambussteckenpferd
  6. Die Pflaumen wurden zuerst weich
  7. Der Tag der Rückfahrt
  8. Ein Geschäft, das nicht zustande kam
  9. Eine Schale, die auf das Abkühlen wartet
  10. Die Zunge erinnert sich nicht
  11. Das Fach, in dem der Platz nicht reichte
  12. Zwei Abmachungen für die Bootsfahrt
  13. Die Blätter bleiben vorerst am Ufer
  14. Die Frage, die sie nicht stellte
  15. Auf dem Fluss ist kein Platz frei
  16. Die Sommernudeln sind zu kräftig
  17. Vater sitzt noch am Tisch
  18. Die Blätter in der Sonne
  19. Die ganze Geschichte jener Nacht
  20. Mittagessen in der Ziegelgasse
  21. Bis alles beglichen ist
  22. Wer fehlt im Kontobuch?
  23. Drei Tage flussaufwärts
  24. Diese elf Jahre waren keine leere Zeit
  25. Bündel für Bündel zurückgeben
  26. Ein kleines Schälchen vom milderen
  27. Die drei Tage der Mutter
  28. Die Säure, auf die sie vergeblich wartete
  29. Wenn du zurückkommst
  30. Anders als in Kindertagen
  31. Boote, die nicht alle zugleich fahren
  32. Ein Schälchen Pflaumen, das nicht zum Verkauf steht
  33. Die Lichter wandern unter Wasser
  34. Zwei Tage flussabwärts
  35. An seinem Ufer
  36. Die Straße, die sie selbst sehen wollte
  37. Ein Zimmer zum Wohnen
  38. Auf der neuen Seite ist noch Platz

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