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Ein Buch in der Hand

Reise- und Gesellschaftsroman im Stil des alten China

Stiche, die jemanden halten

Ku Wuji · Mit KI verfasst · 12898 Zeichen · ca. 12 Minuten

Von A-Hengs neuem Gewand war zunächst nur eine Lage fertig. A-Zhao hatte die Stoffreste zu einem langen Streifen zusammengesetzt und bat Lu Heniang, hineinzuschlüpfen und ein paar Schritte zu gehen. Am Saum waren keine Perlenverzierungen, und das Ganze sah sehr schlicht aus. Lu Heniang sah in den Spiegel und sagte als Erstes, A-Zhao solle sie bloß nicht, weil die Aufführung am Hinterfluss ausgefallen sei, zur Nachbarin machen, die sich einen Hocker ausleihen komme. A-Zhao wurde heiß im Gesicht und sagte hastig, das sei das Futter. Die äußere Lage sei noch gar nicht gemacht. So solle sie selbstverständlich nicht hinaus.

Auch nachdem Lu Heniang sie angehört hatte, wollte sie den Arm nicht einfach so heben, wie Azhao es ihr sagte. Erst wollte sie seitlich um die Bühne herum, dann auf die Bootsplanke steigen und sich bis zu der Stelle drehen, die am wenigsten elegant aussah, bevor sie die Stakstange umgriff. Azhao verfolgte jeden Schritt. Auf ihrem Zettel standen schon mehr Zeichen als beim Ausmessen des Stoffs. Schließlich legte sie ihn beiseite und hielt ein Stück Faden locker an die Stelle, an der der schwere Schmuck sitzen sollte. Als die Frau sich drehte, riss ihr Ellbogen den Faden gleich mit nach oben. Damit zeigte sich, was Azhao an dieser Stelle für unbedenklich gehalten hatte.

Diesmal schnitt A-Zhao nicht gleich. Sie bat Lu Heniang, die Schritte noch einmal zu gehen, und sah von der anderen Seite zu. Beim dritten Durchgang wurde Lu Heniang ungeduldig. Heute schaust du nur und machst nichts, sagte sie, aber morgen muss ich das Gewand trotzdem anziehen. A-Zhao räumte ein, dass sie heute vielleicht nicht alles fertigbekäme. Sie wolle erst diesen Ablauf richtig sehen, damit sie ihr nicht erst beim Eintreten hinter den Vorhang sagen müsse, sie solle sich langsamer ausziehen. Lu Heniang warf ihr einen Blick zu. Sie machte sich nicht wieder über das blaugrüne Gewand vom letzten Mal lustig, war aber nur zu zwei weiteren Durchgängen bereit. Sie musste noch ihren Gesang üben.

Xiaoman sah daneben zu und riet ihr, den schweren Schmuck zunächst an der äußeren Lage zu befestigen und die Teile einzeln mit Bändern anzubinden, statt sie festzunähen. A-Zhao tat es und merkte, dass man zum Abnehmen noch immer nach den Bändern tasten musste, wenn sie alle tief verborgen lagen. Also versetzte sie sie dorthin, wo man sie vom Ärmelaufschlag her leicht zu fassen bekam. Im Spiegel sah man nun einen kleinen Knoten mehr. Lu Heniang fand, das sehe nicht sauber genug aus, wollte aber auch nicht wieder ein Kostüm, aus dem sie nur schwer herauskam. Zu dritt probierten sie verschiedene Stellen aus, bis der Knoten schließlich in einer Falte lag, die ohnehin beim Raffen des Stoffs entstand.

Das neue Verfahren war kein Zauberwerk. Die Mittel dafür fanden sich alle in den alten Kostümen. Schwierig war es, sie an genau diesem Kleidungsstück für genau diesen Menschen und diesen einen Schritt richtig einzusetzen. Es genügte nicht zu sagen, alle Bühnenkostüme sollten so gemacht sein. Azhao hatte es mit ihren eigenen Händen ausprobiert, musste es aber noch einmal prüfen, wenn Lu Heniang geschwitzt hatte. Was sich bei trockenem Stoff leicht greifen ließ, musste sich feucht nicht ebenso bereitwillig fügen. Als Gao Man sie drängte, versprach Azhao nicht wieder, es noch heute abzugeben. Sie erklärte nur genau, was noch nicht erprobt war.

Gao Man war ungehalten. Auch für die kleine Vorstellung stehe der Termin fest, sagte sie. Nur weil sie keine große Bühne hätten, könnten sie sich nicht ewig Zeit lassen. Fast hätte Azhao wieder alle verbleibenden Nächte zugesagt. Da hielt Xiaoman sich kurz das Grundgelenk eines Fingers, verlor den Griff um die Nadel und ließ sie auf den Stoff rollen. Azhao sah, wie ihr Gesicht einen Augenblick lang blass wurde, und fragte, ob es wieder wehtue. Die Frau sagte, das sei nichts weiter. Sie könne mit einem anderen Finger weitermachen. Es klang vertraut, als hätte sie schon oft gewechselt.

Azhao nahm die Hälfte an sich und sagte, heute Nacht werde sie daran arbeiten. Anfangs wollte sie wirklich nur, dass Xiaoman sich ausruhte. Doch als sie den ganzen Stoff im Arm hielt, regte sich auch ein wenig Begeisterung darüber, endlich eine vollständige Garnitur selbst verantworten zu können. Gelänge dieses Stück, würden alle wissen, dass sie mehr konnte als Nähte auftrennen, und Lu Heniang müsste nicht ständig Xiaoman fragen. Dieser Gedanke verschwand nicht einfach, nur weil sie beim vorigen Mal einen Rückschlag erlitten hatte. Sie arbeitete sogar noch schneller, als brauchte sie ihn nicht einzugestehen, wenn sie ihn nur vertreiben konnte.

In der zweiten Nacht schmerzten auch ihre eigenen Finger. Wenn sie mit dem Daumen die Nadel durchdrückte, wurde er immer wieder taub. Draußen schliefen alle, vor ihr lagen noch zwei unfertige Stücke, und das Futter für die Anprobe am nächsten Morgen war noch nicht gewaschen und getrocknet. Erst jetzt merkte sie, dass sie mit der Verantwortung für ein ganzes Kostüm auch den Haufen Kleinarbeit übernommen hatte, über den diejenige vor ihr Tag für Tag kein Wort verloren hatte. Wenn sie bloß Xiaomans Platz einnahm, wurde das Kostüm vielleicht fertig. Der Mensch an diesem Platz würde sich aber genauso aufreiben.

Sie weckte Xiaoman nicht in der Hoffnung, dass diese ihre Mühe anerkennen würde, sondern trennte erst einmal, was morgen unbedingt gebraucht wurde, von dem, was warten konnte. Am Morgen suchte sie Ye Zhen auf dem Markt auf und fragte, ob sie nur die beiden Futterstücke und diese Sachen zum Auftrennen und Waschen übernehmen und binnen drei Tagen fertigbekommen könne. Nachts würde sie sie nicht drängen. Ye Zhen sah sich alles an und nannte sechsunddreißig Wen. Sie würde weiterhin nach ihrem eigenen Zeitplan arbeiten und schadhafte Kanten vorher benennen. Was die Truppe sonst noch kurzfristig dazulegte, würde sie nicht auch gleich für A-Zhao mit übernehmen.

Die sechsunddreißig Wen gingen von A-Zhaos Lohn für dieses Kostüm ab. Als sie es ausgerechnet hatte, fiel es ihr ein wenig schwer, sich von dem Geld zu trennen. Ye Zhen verlangte keinen überhöhten Preis. A-Zhao hatte nur geglaubt, je mehr sie selbst erledigte, desto mehr von ihrem Lohn würde ihr bleiben. Jetzt musste sie erst einen Teil an jemand anderen abgeben, damit sie genug schlafen, genau genug hinsehen und ihre eigene Arbeit ordentlich machen konnte. Sie nickte und vereinbarte, wann sie die Sachen abholen würde. Sie bat nicht noch darum, ihr etwas nachzulassen, weil sie alle für dieselbe Truppe arbeiteten.

Als Ye Zhen den Korb mitnahm, sah Xiaoman es gerade. Die Frau fragte, ob ihr eigener Anteil nicht gelungen sei. A Zhao verneinte; niemand könne mit einer Hand drei Dinge gleichzeitig tun. Es klang, als wolle sie jemandem aus der Verlegenheit helfen, doch als sie es ausgesprochen hatte, wusste sie, dass auch ihr eigenes Bedürfnis darin lag. Also fügte sie hinzu, diesmal wolle sie den ganzen Ablauf mit der Trägerin erproben und könne sich nicht wieder vollständig neben dem Wassereimer vergraben. Xiaoman sah sie eine Weile an. Schließlich riss sie das Material nicht wieder an sich, sondern ging nur hin und breitete das Gesangbuch auf.

Die Hitze von Mitte des sechsten Monats war schon ins Haus gezogen. Der Stoff trocknete schnell, und die Menschen schwitzten viel. Lu Heniang spielte im neuen Gewand einen ganzen Akt von Anfang bis Ende durch. Als sie hinter den Vorhang kam, sollte A-Zhao sie so in Empfang nehmen wie bei der Aufführung. Sie durfte nicht warten, bis Lu Heniang sicher stand und sich die Bänder schon selbst gelöst hatte. A-Zhaos Hände waren noch nicht schnell genug. Ein Bandende steckte an der falschen Stelle, und sie mussten wieder anhalten. Sie betrachteten deshalb nicht gleich alles als misslungen. Sie brachten das Band an die richtige Stelle und gingen den Ablauf noch einmal durch.

Als der schwere Schmuck abgenommen war, konnte Lu Heniang sich im Untergewand noch immer drehen. Gu Ming sah von der Seite zu und fragte, ob sie beim nächsten Kostüm auch Liu Sheng einen halben Takt ersparen könne, in dem er feststeckte. A-Zhao erwiderte, sie müsse erst dieses Kostüm abliefern. Wie er sich umziehen wolle, solle er ihr vorher vollständig erklären. Gu Ming hob zustimmend die Hand und legte ihr eigens das Holzschwert hin, damit sie sah, dass er die beiden Teile des Endschmucks entfernt hatte, die am ehesten hängen blieben. Sie konnte sich nicht verkneifen, über die Stelle zu streichen. Es freute sie noch immer ein wenig, dass er daran gedacht hatte. Doch sie griff aus Freude nicht gleich nach einem neuen Stoffballen.

Die äußere Lage des neuen Kostüms glänzte noch immer. Eine kleine Perlenkette, die Lu Heniang ausgesucht hatte, blieb schräg vorn und schwang mit, wenn sie sich drehte. Ein Teil des Schmucks blieb erhalten, und die schönen Dinge lasteten nicht mehr alle auf demselben Paar Schultern. Die Frau stand eine ganze Weile vor dem Spiegel und sagte, diese Stelle gefalle ihr, doch der rechte Ärmel sei noch ein wenig zu lang. A-Zhao schlug ihn gleich vor ihr um und bat sie, noch einmal die Stakstange zu nehmen. Erst als der Ärmel beim Senken der Hand wirklich nirgends anstieß, notierte sie, um wie viel er gekürzt werden musste.

Gao Man prüfte die Reste des Truppenstoffs und fragte Azhao, wie viel von dem Stoff, den sie zuerst zum Ausprobieren gekauft hatte, noch zu gebrauchen sei. Azhao hatte gedacht, das sei alles auf ihre eigenen Kosten fürs Üben gegangen. Als sie hörte, dass der Stoff beim Material für dieses Kostüm mitgerechnet werden sollte, war sie erst einmal verblüfft. Gao Man sagte, was tatsächlich ins Kostüm eingegangen sei, werde angerechnet. Was nicht verwendet worden sei, könne sie nicht vollständig der Truppe berechnen. Sie solle sich im Stillen nicht so lange ärgern, bis sie glaube, alle nähmen ihr etwas weg, und dann, sobald jemand das Material in der Hand halte, nur noch sagen, das sei nicht nötig. Azhao wurde rot, reichte ihr das kleine Stück aber hin.

Für dieses Gewand waren im Voraus zweihundert Wen Arbeitslohn vereinbart worden: hundert sofort, die anderen hundert nach Eingang der Einnahmen aus der nächsten kleinen Vorstellungsrunde. Das Datum wurde auf der Rückseite des Holzplättchens für Materialausgabe und -rückgabe festgehalten, damit man sich nach ein paar Tagen nicht nur noch daran erinnerte, wer heute einmal lobend zugestimmt hatte. A Zhao fragte nach dem genauen Datum. Anders als bei ihrer Ankunft sagte sie nicht aus Angst vor einer peinlichen Situation bloß ja, und sie versteckte die sechsunddreißig Wen auch nicht als ein Opfer, von dem niemand wusste. Sie sonderte Ye Zhens Anteil ab und behielt den Rest. Zum ersten Mal konnte sie Zusammenarbeit als das benennen, was diese Arbeit tatsächlich erforderte, statt als eine Nacht, die sie aus Herzensgüte für jemand anderen zusätzlich hergab.

Als Gao Shoucheng sah, dass man das Kostüm wechseln konnte, wollte er eine zusätzliche Vorstellung ansetzen. Die Kleidung sei nun da, und wenn das Haus noch nicht voll sei, könne man die Leute ein weiteres Mal einladen. Lu Heniang schüttelte als Erste den Kopf. Nach zwei Abenden hintereinander saß ihr die Stimme schon eng im Hals. Auch Azhao sagte, das Futter werde bis morgen Abend vielleicht nicht trocken, und das Ersatzfutter sei noch nicht ganz angepasst. Bei einer kurzfristigen Zusatzvorstellung müsse man eben das alte Kostüm tragen. Der Truppenleiter wurde ärgerlich und fragte, wie etwas gerade erst fertig sein und schon wieder nicht gehen könne. Sie legte ihm ein trockenes und ein feuchtes Stück Stoff neben die Hand, damit er selbst fühlen konnte, und hielt ihm keinen langen Vortrag.

Nachdem er die beiden Stücke befühlt hatte, wollte er sich immer noch nicht recht damit abfinden, verlangte aber nicht, dass jemand das nasse Gewand wie ein trockenes anzog. Schließlich setzten sie die zusätzliche Vorstellung erst einmal nicht an und wollten abwarten, bis die laufende Reihe wirklich zu Ende war. A-Zhao wusste, dass er wieder fragen würde, wenn sich noch weniger Karten verkauften, und dass sie auch nicht jedes Mal einfach ablehnen konnte. Sie führte das Ersatzfutter als eigenen Posten auf. Wenn es wirklich gebraucht würde, konnten sie die Arbeit dafür berechnen. Sie brauchte nicht schon heute alle künftigen Nächte mit hineinzunähen.

Am Tag der kleinen Vorstellung stand Azhao an der Tür zum Umkleideraum und setzte sich nicht an den hellsten Platz. Vor der Bühne waren weniger Zuschauer, als man für die große Vorstellung erwartet hatte. Draußen hörte das Kassieren bald auf, und sie hörte jemanden sagen, das sei immer noch die alte Farbe. Ob das Geld für ein neues Kostüm gefehlt habe? Ihr zog sich das Herz zusammen. Fast hätte sie den Vorhang gehoben, um zu erklären, was daran neu war. Da kam gerade Lu Heniang herein. Azhao fasste zu, das Ende des neuen Bands fiel ihr in die Hand, und zugleich warteten der Atem der Darstellerin und der Trommelschlag auf ihren Einsatz.

Zum Erklären hatte sie keine Zeit mehr. Sie nahm den schweren Schmuck ab und wechselte das Futter gegen das trockene aus. Als Lu Heniang wieder hinausging, nickte sie ihr nur kurz zu. Ihre rechte Schulter stockte nicht mehr. Azhao begriff endlich, dass es für diesen Augenblick reichte, wenn diejenige, der es half, davon wusste. Wegen der Bemerkung aus dem Publikum musste sie nicht hinauslaufen und streiten. Als Gu Ming in der späteren Szene hinter den Vorhang kam, hielten sie ihm wie neu vereinbart den Weg frei. Sogar Asheng wusste, dass er dort nicht mit seinem Bambusstück sitzen und den Durchgang versperren durfte.

Nach der Vorstellung gab Lu Heniang das Kostüm zurück und zeigte auf zwei Stellen, an die sie morgen noch einmal heranmussten. Mit diesem Kostüm könne sie heute unbesorgt spielen, sagte sie. Sie lobte A-Zhao weder als Naturtalent noch überließ sie ihr fortan sämtliche Kostümtruhen. Sie fragte nur, wie man die Bänder aufhängen müsse, damit sie sich nicht verhedderten. A-Zhao holte ihre kleinen Markierungen hervor und sortierte mit Gao Man die abgenommenen Stücke. So konnte auch jemand anderes damit weiterarbeiten, ohne jedes Mal darauf zu warten, dass sie danebenstand.

Als Ye Zhen ihren Lohn abholte, gab A-Zhao ihr wie vereinbart sechsunddreißig Wen. Ye Zhen zählte sie nach und steckte sie ein. Wenn das Gewand beim nächsten Mal wieder so gewaschen werde, könne man die innere Naht später schließen, sagte sie, dann müsse sie die Stiche nicht zweimal auftrennen. A-Zhao merkte es sich, ohne das Gefühl zu haben, dass ihr mit dem Rat jemand die Arbeit aus der Hand nahm. Als Ye Zhen gegangen war, steckte sie das restliche Geld in ihren kleinen Beutel. Sie musste sich den Anteil, den das ganze Gewand eingebracht hatte, nicht unter dessen Namen wieder vollständig selbst zurechnen, um die Arbeit als Erfolg zu sehen.

Nachts war unter dem Bett nichts mehr zu hören, doch Azhao war zu aufgeregt, um bald einzuschlafen. Xiaoman schlief schon tief, die Hand lag offen auf der Decke. Heute hatte sie nicht erst beim Löschen der Lampe nach einer Nadel gesucht. Azhao schob das Nadelröhrchen, das bis an die Tischecke gerollt war, wieder an einen trockenen Platz, legte sich hin und hörte, wie Gu Ming im Hof noch leise die Schritte seines Schwerttanzes zählte. Diese Schritte würden vielleicht nicht für immer auf derselben Bühne bleiben. Sie drehte sich um und stand nicht wieder auf, um dafür ein neues Kostüm vorzubereiten, nach dem niemand gefragt hatte.

· Ende des Kapitels ·

Dieses Buch entstand mit Unterstützung von KI als erweiterte Ausarbeitung auf Grundlage von Zhang Ruoxus „春江花月夜“ (Frühlingsfluss, Blüten, Mond und Nacht) und der eigenständigen Kurzgeschichte „借灯还舟“ (Eine Laterne leihen, ein Boot zurückbringen). Figuren, Geografie und Ereignisse sind frei erfunden. Es handelt sich weder um eine übertragende Nacherzählung des Gedichts noch um eine Biografie des Dichters.

Inhaltsverzeichnis dieses Buches · 36 Kapitel
  1. Dreimal ein Preis fürs Boot
  2. Die Bronzetafel und die leere Fähre
  3. Das Fenster des Laternenladens
  4. Der Weg in der Bambuskiste
  5. Zwei Etappen auf dem Wasser
  6. Wer die Nähte auftrennt
  7. Kleider auf der Bühne und Kleider am Leib
  8. Der freie Platz neben der Trommel
  9. Die Lampe zurück auf den Ladentisch
  10. Der Name einer Frau, die längst eine Familie hat
  11. Ein neues Stück in der Südhalle
  12. Der Fahrschein für den neunten Tag
  13. Eine Frühlingszwiebel hinter der Tür
  14. Wer schließt nachts das Fenster
  15. Zwei Chi Stoff, noch nicht ganz aufgetrennt
  16. Ein halber Monat mit dem Mietboot
  17. Das Geräusch eines Bettbretts
  18. Das Armloch noch einmal öffnen
  19. Die Flut im vierten Monat
  20. Ein ganzer Akt aus dem Zuschauerraum
  21. Die zweite Mahlzeit in Lanting
  22. Der Preis der kleinen Schuhe
  23. Wind zieht hinter dem Vorhang vorbei
  24. Die Tempelbühne zog ans Wasser
  25. Die zurückgezogene Aufführung
  26. Stiche, die jemanden halten
  27. Zwei Schilder am Bug
  28. Soll das Kind mitgehen?
  29. Die ausgeschlagene Fahrkarte
  30. Das alte Stück, in der Sommerhitze neu geprobt
  31. Erst ansehen, dann antworten
  32. Das Gewand persönlich übergeben
  33. Eine Tür am Laternenschrank bleibt offen
  34. Noch einmal über den Fluss
  35. Der letzte Faden der Herbstaufführung
  36. Die Lampe muss nicht die ganze Nacht brennen

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